Wegen eines Stromausfalls im März im Stuttgarter Hauptbahnhof fuhren einige Züge verspätet Foto: dpa

Von einem kurzen Stromausfall waren am Mittwoch um die Mittagszeit Haushalte und Unternehmen in der Stuttgarter Innenstadt betroffen. Für das Katharinenhospital dauerte das Problem etwas länger: Nach dem Zwischenfall sprang das Kühlaggregat der Küche nicht mehr an. Der Speiseplan wurde vorsichtshalber umgestellt.

Stuttgart - Am Mittwoch um die Mittagszeit kam es in Teilen der Stadt zu einem kurzen Stromausfall. In der Folge sprang die Kühlanlage des städtischen Katharinenhospitals nicht wieder an. Es dauerte etwa eineinhalb Stunden, bis diese wieder arbeitete.

Eine Minute lang kein Strom

Es war genau 12.28 Uhr, als es zu dem Kurzschluss in einem der beiden Transformatoren im Umspannwerk Marienstraße kam. „Eine Minute lang“ sei das Aggregat ausgefallen, sagt Moritz Oehl, der Pressesprecher der Stuttgart Netze. Betroffen davon seien im Wesentlichen die Innenstadtbereiche gewesen. Bei der Umschaltung von dem defekten auf den noch intakten Trafo sei es dann „kurzzeitig zu einem Spannungseinbruch“ gekommen, der sich etwa als kurzes Flackern der Glühbirnen auswirke, so der Sprecher. Davon seien etwa 20 Prozent des Stadtgebiets betroffen gewesen. Daraufhin hätten sich auch einige große Kunden gemeldet.

Frische Wurst vom Plan genommen

Folgen hatte der Vorfall am Standort Mitte des städtischen Klinikums. Dort sprang ein Teil der Kühlaggregate der Küche zunächst nicht mehr an. Nach eineinhalb Stunden sei es den Technikern des Krankenhauses gelungen, die Geräte wieder in Gang zu bringen, sagte Kliniksprecherin Ulrike Fischer. Wegen des Ausfalls der Kühlung habe man „einige Speisen vorsorglich vom Plan genommen“. Frische Wurst und Spaghetti Bolognese mit Hackfleisch wurden daraufhin gestrichen.

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