Kansas City Chiefs’ Travis Kelce Patrick Mahomes und Tyrann Mathieu freuen sich nach ihrem Sieg gegen Tennessee Titans. Foto: AP/Charlie Riedel

In der Nacht zum 3. Februar findet das gigantische Super-Bowl-Finale statt. Nun stehen auch die Teams fest: Die Kansas City Chiefs müssen gegen die San Francisco 49ers ran.

Kansas City/Santa Clara - Die Kansas City Chiefs und die San Francisco 49ers haben in der National Football League das Endspiel erreicht. Die 49ers setzten sich im zweiten Halbfinale am Sonntag (Ortszeit) mit 37:20 (27:0) gegen die Green Bay Packers durch. Zuvor waren die Chiefs beim 35:24 (21:17)-Heimsieg gegen die Tennessee Titans ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Das Super-Bowl-Finale wird in der Nacht zum 3. Februar (MEZ) in Miami ausgetragen.

Die 49ers stehen nach dem ungefährdeten Erfolg im kalifornischen Santa Clara erstmals seit sieben Jahren im Finale und greifen nach ihrer sechsten Trophäe. Zuletzt gelang 1995 ein Super-Bowl-Triumph. Für San Francisco überzeugte vor allem Raheem Mostert mit 220 gelaufenen Yards und vier Touchdowns. Star-Quarterback Aaron Rodgers von den Green Bay Packers kam dagegen nicht wie gewohnt zur Entfaltung, die Gäste blieben bis zur Pause ohne Punkte und lagen zu diesem Zeitpunkt schon 0:27 hinten.

KC steht zum dritten Mal im Finale

Kansas City beendete zuvor den Lauf der Titans. Die bisherige Überraschungsmannschaft aus Nashville hatte in den Runden zuvor Titelverteidiger New England Patriots und die Baltimore Ravens ausgeschaltet. KC steht nach 1967 und 1970 zum dritten Mal im Finale. Nachdem die Hausherren schnell 0:10 zurücklagen, stabilisierten sich die Chiefs und stellten sich besser auf die Läufe von Titans-Runningback Derrick Henry ein.

Lesen sie hier: Diese Stars traten in den letzten zehn Jahren beim Super Bowl auf

Vor der Pause gingen die Hausherren nach einem Geniestreich von Quarterback Patrick Mahomes dann zum ersten Mal in Front. Der 24-Jährige ließ sich trotz Bedrängnis nicht aufhalten und vollendete einen 27-Yard-Lauf zur Pausenführung. Im Schlussviertel entschieden zwei weitere Touchdowns die Partie, obwohl Tennessee nie aufgab.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: