Große Sorge um den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. Nach mehreren Stürzen zog er sich eine Blutung im Kopf zu, die nun operativ behandelt werden muss. Derzeit befindet er sich im Krankenhaus.

Bangen um den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter (95). Wie seine Stiftung unter anderem via Twitter mitteilte, wurde Carter am Montagabend in das Emory University Hospital in Atlanta eingeliefert. Man wolle dort durch eine Operation am Dienstagmorgen eine Blutung in seinem Schädel in den Griff bekommen, um Druck von seinem Gehirn zu nehmen. Die Verletzung sei nach mehreren Stürzen aufgetreten.

Hier gibt es die Autobiografie "A Full Life: Reflections at Ninety" von Jimmy Carter

Carter gehe es soweit gut, seine Frau Rosalynn (92) sei bei ihm. "CBS News" zufolge soll ihm bei diesem rund einstündigen Eingriff ein winziges Loch in die Schädeldecke gebohrt werden, damit Flüssigkeit ablaufen könne. Erst Anfang Oktober zog sich Carter nach einem Sturz eine Platzwunde oberhalb der Augenbraue zu, die genäht werden musste. Im Mai brach er sich nach einem Sturz zu Hause die Hüfte, die ebenfalls operativ behandelt werden musste.