Am Tempelberg soll es bei den ersten Gebeten nach zwei Wochen mehrere Verletzte gegeben haben. Foto: AP

46 Personen sollen bei Zusammenstößen am Tempelberg verletzt worden sein. Die Pilgerstätte war zum ersten Mal seit zwei Wochen für Gebete geöffnet worden.

Jerusalem - Nach dem Abbau israelischer Sicherheitsvorkehrungen ist es am Tempelberg in Jerusalem zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Kurz nachdem gläubige Muslime am Donnerstag erstmals seit zwei Wochen das Plateau wieder zum Gebet betreten hatten, kam es zu den Auseinandersetzungen, wie ein AFP-Journalist beobachtete. Der palästinensische Rote Halbmond meldete 46 Verletzte auf dem Tempelberg und in der unmittelbaren Umgebung.

Erste Gebete seit zwei Wochen

Es waren die ersten organisierten Gebete dort seit fast zwei Wochen. Palästinenser kletterten auf das Dach der Al-Aksa-Moschee und schwenkten palästinensische Flaggen.

Israel hatte zuvor umstrittene Sicherheitsvorrichtungen wie Zäune und Kameras entfernt. Mitte Juli hatten drei arabische Israelis zwei israelische Polizisten am Zugang zum Tempelberg erschossen. Die israelischen Behörden kontrollierten daraufhin den Zugang zu dem Gelände stärker, errichteten Metalldetektoren und Zäune.

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