Der Maschinenbau ist in Baden-Württemberg die Industriebranche mit den meisten Beschäftigten. Foto: dpa

Dank der guten Konjunktur wird in Baden-Württemberg bei den Beschäftigten der höchste Stand seit der Jahrtausendwende erreicht.

Stuttgart - Die Industrie in Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt aufgenommen. Die Auftragseingänge seien um 4,4 Prozent, die Produktion um 4,2 Prozent und die Umsätze um 3,3 Prozent gestiegen, meldet das Statistische Landesamt. Mit 361,5 Milliarden Euro habe die Industrie im in Baden-Württemberg einen Umsatzrekord erzielt.

Bei den umsatzstärksten Branchen im Südwesten sei das Tempo eher moderat gewesen. So habe es in der Autoindustrie und ihren Zulieferern lediglich ein Plus um ein Prozent auf 105,7 Milliarden Euro gegeben. Der Umsatz der Maschinenbauer stieg um 2,5 Prozent auf 78,2 Milliarden Euro. Zum Wachstum der Südwestindustrie habe das Ausland mehr als das Inland beigetragen. Der Auslandsumsatz stieg um 6,5 Milliarden Euro oder 3,4 Prozent auf 199 Milliarden Euro. Im Inland gab es ein Plus um 5,4 Milliarden Euro – ebenfalls 3,4 Prozent – auf 162,5 Milliarden Euro. Dank der guten Konjunkturentwicklung stieg auch die Zahl der Beschäftigten im Südwesten im siebten Jahr in Folge weiter an. Mit knapp 1,3 Millionen Beschäftigten wurde der höchste Stand seit der Jahrtausendwende erreicht. Der Maschinenbau, die Industriebranche mit den meisten Beschäftigten, steigerte die Zahl seiner Mitarbeiter um 3,2 Prozent auf rund 318 300 Beschäftigte.

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