Die nun vorgestellten neuartigen Aufzüge von ThyssenKrupp werden durch Magnetschwebetechnik transportiert. Foto: dpa

Mit Magnetkraft in die Höhe: ThyssenKrupp hat im Rottweiler Testturm am Donnerstag ein seilloses Aufzugsystem vorgestellt. Zunächst dürfen sie aber noch nicht von Personen benutzt werden.

Rottweil - Erfolgreicher Testlauf im Rottweiler Turm: Das seillose Aufzugsystem von ThyssenKrupp wurde vom Unternehmen am Donnerstag vorgestellt. Die 160 Jahre lange Ära der Seilaufzüge komme zum Ende, sagte der zuständige Spartenchef von ThyssenKrupp, Andreas Schierenbeck, am Donnerstag. Die nun vorgestellten neuartigen Aufzüge werden durch Magnetschwebetechnik transportiert. Mehrere können in einem Schacht verkehren. Auch horizontale Bewegungen sind möglich, um zum Beispiel Gebäude miteinander zu verbinden.

Sehen Sie hier unsere Multimedia-Reportage zu ThyssenKrupp.

Test ohne Menschen

Im Rottweiler Testturm fahren drei Aufzugkabinen auf zwei miteinander verbundenen vertikalen Schienen in die Höhe. Zunächst dürfen sie aber noch nicht von Personen benutzt werden. In erster Linie für Tests dieses Systems mit dem Namen „Multi“ wurde der 246 Meter hohe Turm gebaut, der bereits seit Dezember für Versuche mit herkömmlichen Aufzügen in Betrieb ist. In der Aufzugbranche in Deutschland gehört Thyssenkrupp nach Angaben der IG Metall zu den vier größten Unternehmen neben Kone, Otis und Schindler.

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