Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen. Foto: picture alliance / dpa/Patrick Seeger

Bei der Kontrolle eines 43-Jährigen an der Autobahn 61 haben Polizeibeamten in einem Auto fast eine Million Euro in bar entdeckt. Die Scheine waren am Rücksitz in eine doppelte Wand eingebaut.

Mönchengladbach - In Nordrhein-Westfalen haben Autobahnpolizisten bei einer Fahrzeugkontrolle fast eine Million Euro in bar entdeckt. Sie hatten am Donnerstag einen 43-Jährigen zur Kontrolle an der Autobahn 61 angehalten, wie die Polizei Mönchengladbach am Freitag mitteilte. Der Mann habe nervös gewirkt und die Frage, ob er Betäubungsmittel, Waffen oder Geldsummen von mehr als 10.000 Euro dabei habe, verneint.

Beim genaueren Nachsehen wurden die Beamten dann fündig: Am Rücksitz des Autos war eine doppelte Wand eingebaut, in deren Hohlraum „gebündelte Geldpakete mit einem Gesamtgewicht von mehreren Kilo“ lagen, wie die Polizei weiter mitteilte. Es handelte sich demnach um knapp eine Million Euro.

Das Geld wurde ebenso beschlagnahmt wie das Auto und mehrere Handys. In dem Fall wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen. Der 43-jährige Autofahrer äußerte sich den Angaben zufolge nicht.

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