In den Alpen kam es erneut zu zwei tödlichen Unglücken (Symbolbild). Foto: Angelika Warmuth/dpa

In den Alpen ist es innerhalb von kurzer Zeit zu zwei tödlichen Unglücken gekommen. Eine 27-Jährige und ein 68-Jähriger sind bei unterschiedlichen Touren ums Leben gekommen.

Scharnitz - Bei Bergtouren im Karwendelgebirge sind eine 27-jährige Frau aus Berlin und ein 68-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ums Leben gekommen.

Die 27-Jährige war mit einer gleichaltrigen Frau auf einer mehrtägigen Hüttentour. Sie hatten gerade den „Frau-Hitt-Sattel“ bei Innsbruck überquert, als eine von ihnen 50 Meter tief abstürzte. Der Leichnam der 27-Jährigen wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers geborgen.

Der 68-Jährige war am Donnerstag mit zwei Begleitern auf dem Mittenwalder Höhenweg im Grenzgebiet von Tirol und Bayern unterwegs. Als er den Klettersteig bereits verlassen hatte, stürzte er aus unbekannten Gründen auf markiertem Weg seitlich 150 Meter über felsiges Gelände ab, wie die Polizei am Freitag berichtete. Die Begleiter verständigten sofort die Rettungskräfte, die jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten.

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