Jung versus Oma – mit FaceApp kann man an seinen Selfies herumexperimentieren. Foto: red/FaceApp

Promis wie der Rapper Drake oder die Jonas Brothers haben es schon getan: Mit „FaceApp“ kann man sich, beziehungsweise sein Selfie, um Jahrzehnte altern lassen. Und die App kann noch mehr.

Stuttgart - Wie werde ich wohl aussehen, wenn ich mal alt bin? Mit der „FaceApp“ kann man das herausfinden: Die Anwendung, die es schon seit einigen Jahren gibt, erlebt gerade einen neuen Hype. Laut der Computerzeitschrift „Chip“ ist FaceApp für Android und iOS aktuell die beliebteste App Deutschlands.

Doch was macht sie so besonders? Die Smartphone-Anwendung bearbeitet Bilder mithilfe von künstlicher Intelligenz und zeigt den Nutzern, wie diese etwa als Rentner oder mit Bart aussehen könnten. Promis wie der Rapper Drake oder die Jonas Brothers haben sich auch schon mit der App um Jahrzehnte älter gemacht. Kein Wunder also, dass die App auf einmal wieder so beliebt geworden ist.

Promis im FaceApp-Rausch

So postete der Kanadier Drake (32) auf Instagram ein Foto von sich mit grauen Haaren und grauem Bart.

Der britische Sänger Sam Smith (27) schrieb zu seinem Rentner-Ich: „Großvater oder Großmutter? Ich nehme beides.“

Die Gesichts-App probierten unter anderem auch Sänger Charlie Puth, DJ Felix Jaehn, Rapperin Iggy Azalea oder Komiker Kevin Hart aus.

Auch die Jonas Brothers haben die App für sich entdeckt.

Die App bietet verschiedenste Filter zum Experimentieren an und sorgt so für den einen oder anderen Lacher. Nutzer können zum Beispiel ganz ohne teuren Friseurbesuch andere Haarfarben und Frisuren an sich ausprobieren oder herausfinden, wie sie wohl mit makellosem Hollywood-Gesicht aussehen. Aber auch einen Geschlechtertausch kann man an sich – beziehungsweise an seinem Bild – vornehmen lassen.

Was macht FaceApp mit meinem Bild?

Für die Manipulation der Gesichtszüge kommt den Entwicklern zufolge eine künstliche Intelligenz zum Einsatz, die bestimmte Merkmale erkennt und verfremdet. Doch wer diese App verwenden will, sollte sich bewusst sein, dass die Bilder nicht einfach lokal auf dem Handy gespeichert werden. Die Computerzeitschrift „Chip“ warnte, dass sie zunächst auf einen Server geladen werden und nicht klar sei, ob diese dort gespeichert würden.

Wer trotzdem nicht widerstehen kann, kann sich hier die App für den Google Playstore herunterladen oder für den App Store. Und wem diese Filter noch nicht genug sind, kann sich eine kostenpflichtige Pro-Version herunterladen.

  
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