Die Lage ist in Texas nach Hurrikan „Harvey“ weiter dramatisch. Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Wegen der Überschwemmungen durch den Tropensturm „Harvey“ droht eine Chemiefabrik nahe Houston zu explodieren. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind Anwohner im Umkreis von zwei Kilometern in Sicherheit gebracht worden.

Washington - Eine Chemiefabrik nahe der texanischen Großstadt Houston droht wegen der Überschwemmungen durch den Tropensturm „Harvey“ zu explodieren. „Die in der Fabrik genutzten Chemikalien haben sich erhitzt, nachdem die Stromversorgung zur Kühlung der Anlage ausgefallen war“, sagte der Geschäftsführer des französischen Petrochemie-Konzerns Arkema am Mittwochabend (Ortszeit). Nach dem starken Regen stehe die Fabrik knapp zwei Meter unter Wasser.

Anwohner im Umkreis von zwei Kilometern sind nach Angaben der örtlichen Behörden in Sicherheit gebracht worden. Arkema stellt in dem 40 Kilometer nordöstlich von Houston gelegenen Ort Crosby organische Peroxide her, die bei niedrigen Temperaturen gelagert werden müssen. Inzwischen hat „Harvey“ den Staat Louisiana erreicht. Das US-Hurrikan-Zentrum stufte den Sturm in der Nacht zum Donnerstag aber zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herab.

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