Da hat der englische Club Huddersfield Town alle ganz schön an der Nase herumgeführt. Foto: dpa

Fans waren wütend und der englische Fußballverband drohte schon mit Sanktionen: Premier-League-Absteiger Huddersfield Town sorgte mit einem riesigen Sponsorenlogo auf ihren Trikots für mächtig Wirbel. Am Ende kam aber alles anders.

Huddersfield - Ein Aufschrei ging durchs Internet, der englische Fußballverband drohte mit Sanktionen – und am Ende war alles nur ein PR-Gag: Premier-League-Absteiger Huddersfield Town wird in der kommenden Saison keineswegs mit XXL-Sponsorenaufdruck auf dem Trikot spielen. Wie der Klub des deutschen Teammanagers Jan Siewert mitteilte, war das am Mittwoch vorgestellte Jersey mit dem diagonalen und unübersehbaren Schriftzug „Paddy Power“ ein PR-Gag.

Das richtige, komplett werbefreie und blau-weiß gestreifte Heimtrikot für die Zweitliga-Saison 2019/20 wurde am Freitag präsentiert. Der Klub und der irische Wettanbieter erklärten, man habe mit der Aktion auf die Save-Our-Shirt-Kampagne aufmerksam machen wollen. „Das Trikotsponsoring im Fußball ist zu weit gegangen“, sagte Paddy-Power-Geschäftsführer Victor Corcoran: „Wir akzeptieren, dass es eine Rolle für Sponsoren rund um den Fußball gibt, aber das Trikot sollte heilig sein.“

Huddersfield bestritt am Mittwoch sogar ein Testspiel in dem Fake-Shirt - und rief damit den englischen Verband auf den Plan: „Die FA hat klare Trikot- und Werberegularien für alle Vereinstrikots. Wenn wir glauben, dass ein Klub diese Regeln gebrochen hat, werden wir uns die Sache anschauen und, wenn nötig, Maßnahmen ergreifen.“

So sieht das echte Trikot für die kommende Saison aus: