Arbeiten? Aber gerne! Mit den richtigen Möbeln wird das Homeoffice zum Kraftort. Foto: Vitra

Wenn schon Homeoffice, dann mit ästhetisch anspruchsvollen Möbeln, dem richtigen Bürostuhl und schönen Accessoires. Die Einrichtungsprofis von architare verraten, wie aus dem Homeoffice ein inspirierender Ort wird – selbst wenn nur eine kleine Ecke im Wohnzimmer zur Verfügung steht.

Quarantäne? Wir haben Barbara Benz, Geschäftsführerin des Einrichtungsunternehmens architare gefragt, wie man ein Homeoffice einrichtet, in dem es sich jetzt gut arbeiten lässt.

Der richtige Schreibtisch

Je mehr Arbeitsfläche der Schreibtisch bietet, desto besser ist es natürlich. Hat man fürs Homeoffice einen eigenen Raum, bieten sich hierfür große und elegante Schreibtische wie der Exec-V von Walter Knoll an. Ist das Homeoffice Teil des Wohnzimmers, empfehle ich einen Mini-Schreibtisch oder Sekretär. Dieser hat noch einen zweiten Vorteil: Nach der Arbeit lässt er sich einfach zuklappen. Wer viel von zu Hause aus arbeitet, sollte über einen höhenverstellbaren Schreibtisch nachdenken. Der Wechsel von Sitzen und Stehen trainiert die Rücken- und Beinmuskulatur. Konzentration und Leistungsfähigkeit werden laut Experten im Stehen um bis zu 20 Prozent gesteigert.

Ein guter und ästhetisch ansprechender Stuhl

Auch hier gilt: Arbeitet man nur ein bis zwei Stunden am Schreibtisch oder ist das Homeoffice im Wohnzimmer untergebracht, sollte man sich für eine Light-Version des Bürosessels entscheiden. Viele Hersteller wie zum Beispiel Vitra und Thonet bieten daher schon eine Bürovariante ihrer normalen Stuhlprogramme an, die sich besser in die übrige Einrichtung einfügt. Wenn Sie regelmäßig und ganztags am Schreibtisch sitzen, führt an einem ergonomischen Stuhl kein Weg vorbei. Ergonomische Bürostühle verhindern starres Sitzen und beugen Rückenschmerzen vor.

Ordnung und Aufbewahrung

Unordnung lenkt ab. Deshalb sollte gerade im Homeoffice alles ordentlich verstaut werden. Aktenordner gehören in geschlossene Schränke oder Sideboards. Extrem praktisch sind auch Unterschränke auf Rollen, die sich flexibel von Zimmer zu Zimmer ziehen lassen und abends an einen festen Platz zurückkehren können.

Licht

Wer seinen Schreibtisch nicht am Fenster einrichten kann, braucht zusätzliche Leuchten, die für gutes Licht bei der Arbeit sorgen. Am besten ist die Kombination aus dezentem Umgebungslicht mit dem gerichtetem, blendfreien Arbeitslicht einer Schreibtischleuchte. Denn schlechtes Licht kann die Konzentration maßgeblich beeinträchtigen.

Licht-Experte und Occhio-Gründer Axel Meise meint hierzu: „Im Wohnbereich stellen wir fest, dass die ideale Farbtemperatur bei 2700 Kelvin liegt. Im Arbeitsbereich sind es allerdings schon 3000 Kelvin – wenn nicht sogar mehr. Bei Occhios Leuchte „Mito“ lässt sich die Farbtemperatur daher flexibel einstellen. Perfekt für alle, die am Esstisch arbeiten und trotzdem auf die optimale Beleuchtung Wert legen.

Schnelles Facelifting fürs Homeoffice

Ob im Unternehmen oder zu Hause – Barbara Benz und ihr architare Team sind davon überzeugt: „In einer ansprechenden und stilsicheren Umgebung arbeitet es sich besser und effektiver. Fürs schnelle Facelifting empfehlen die architare Einrichtungsprofis Pflanzen, Bilder und Farbe. Manchmal können schon ein paar schöne Accessoires die Stimmung aufhellen.

Inspirierende Ideen für Ihr Homeoffice finden Sie in unserer Bildergalerie.

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