Dank des Impfstoffs sollen künftig auch Allergiker mit Katzen schmusen können. Foto: dpa

Gute Nachrichten für Katzenliebhaber, die auf ihre kleinen Tiger allergisch reagieren: Ein Forscherteam der Universität Zürich hat ein Mittel gegen Katzenhaarallergie gefunden.

Zürich - Nur einen kurzen Moment eine Katze auf dem Arm gehabt und schon fängt es an: Die Augen jucken, die Nase verstopft und aus dem Niesen kommt man gar nicht mehr raus. Damit soll nun Schluss sein.

Ein Forscherteam des Universitätsspitals Zürich hat einen Impfstoff hergestellt, mit der die allergische Reaktion beim Menschen verhindert werden kann, so teilt das Spital auf seiner Homepage mit. Den Impfstoff gibt es schon seit 2013, nun gilt er als sicher.

Anders als häufig vermutet, lösen nicht die Tierhaare die allergische Reaktion aus. Es sind körpereigene Proteine in Hautschuppen oder Körperflüssigkeiten der Katze, die die Katze auf den Mensch überträgt und auf die er reagiert. Der Impfstoff wird daher nicht den Menschen gespritzt, sondern den Katzen. Die Katzen entwickeln daraufhin Antikörper, die das Protein neutralisieren und so den allergischen Niesanfall und die geröteten Augen lindern und im besten Fall verhindern.

In Europa und USA soll der Impfstoff 2022 auf den Markt kommen.

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