Insgesamt nahmen in Venedig die Fälle von „Acqua Alta“ in den vergangenen Jahren deutlich zu. Foto: dpa/Andrea Merola

Heftige Regenfälle haben in der norditalienischen Touristenhochburg Venedig zu schweren Überschwemmungen geführt. Auch der Markusdom ist von Überschwemmungen betroffen.

Venedig - Schlechtwetter in Italien - und Teile von Venedig stehen wieder unter Wasser. Touristen und Einheimische wateten am Dienstag in Gummistiefeln über den Markusplatz. Im Markusdom sei das Wasser bis auf 70 Zentimeter gestiegen und habe Schäden am Mauerwerk angerichtet, berichteten italienische Medien am Dienstag.

„Wir versuchen, den Schaden in Grenzen zu halten“, sagte der Ingenieur der Basilika, Pierpaolo Campostrini, der Nachrichtenagentur Ansa. „Das Wasser geht zurück und verdampft, aber das Salz bleibt drinnen.“

Wegen der außergewöhnlich hohen Wasserstände wurden in der Lagunenstadt Kindertagesstätten und Grundschulen geschlossen, teilte die Kommune mit. Am Mittwoch ist kaum Wetterbesserung in Sicht. Im Gegenteil: Das Wasser soll weiter steigen. Venedig wird immer wieder von Hochwasser heimgesucht, der Markusplatz gehört zu den tiefsten Punkten der Stadt und wird regelmäßig überschwemmt.

Auch süditalienische Regionen wie Sizilien, Basilikata und Kalabrien kämpften gegen Unwetter.

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