Paul Lemke (l.) sucht neue Weideflächen für seine Schafe. Das Foto zeigt ihn mit seiner Familie und dem Schäfer Bernd Horrmann (r.) vor der Herde in Kayh. Foto: Stadt Herrenberg

Der Schäfer Paul Lemke sucht Grundstücke rund um Herrenberg, auf denen er seine rund 1000 Schafe weiden lassen kann. Auch die Besitzer der Wiesen könnten davon profitieren.

Herrenberg - Schafe sehen nicht nur niedlich aus, sie pflegen auch die Kulturlandschaft auf natürliche und traditionelle Weise und halten sie frei von Büschen. Für die rund 1000 Tiere des Schäfers Paul Lemke aus Ammerbuch-Altingen sucht die Stadt Herrenberg (Kreis Böblingen) nun weitere Flächen als Weide.

Paul Lemke ist Schäfer mit Leib und Seele. „Mit meiner Herde habe ich mir meinen Traum erfüllt“, sagt er. Seit 20 Jahren pflegen er und seine Merino-, Ile de France- und Schwarzkopfschafe private und städtische Wiesen an den Schönbuchhängen in den Herrenberger Stadtteilen Mönchberg, Kayh und Gültstein sowie auf dem Herrenberger Schlossberg.

Schafe als Naturerlebnis

Wer ein Gelände oder ein Freizeitgrundstück in diesem Einzugsbereich besitzt, kann es von Lemkes Schafen kostenlos pflegen lassen, und spart sich dadurch auch die gerade am Schönbuchtrauf manchmal recht komplizierten Mäharbeiten. „Außerdem ist die Schafbeweidung ein einzigartiges Naturerlebnis, insbesondere für Kinder“, sagt Jürgen Baumer, der Umweltbeauftragte der Stadt Herrenberg.

Interessenten können sich bei Jürgen Baumer unter 01 72/2 84 77 65 oder per E-Mail an j.baumer@herrenberg.de melden.

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