Polizei im Einsatz. Foto: dpa

Die Polizei sucht nun nach dem flüchtigen Audifahrer. Auch weitere Unfälle beschäftigten die Beamten.

Heimsheim - Zwei leichtverletzte Personen sind das Resultat zweier spektakulärer Verkehrsunfälle im Enzkreis. Am Sonntagabend gegen 20.35 Uhr fuhr eine 26-jährige Frau mit ihrem VW auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Süd in Richtung Karlsruhe. Sie war mit einer Geschwindigkeit von etwa 150 bis 170 Stundenkilometern auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Da nahte von hinten ein silberner Audi und nötigte sie durch mehrmaliges Betätigen der Lichthupe zu einem übereilten Spurwechsel. Die junge Frau lenkte daraufhin ruckartig nach rechts, wodurch sich ihr Fahrzeug aufschaukelte. Bei dem Versuch, wieder gegenzulenken, übersteuerte sie ihr Vehikel, so dass sie nach links von der Straße abkam. Dort prallte sie gegen die sogenannten Betonleitwände, wodurch das komplette linke Hinterrad abriss. Nach etwa 160 Metern kam das Fahrzeug der Frau schließlich zum Stehen.

Durch diverse umherfliegende Trümmerteile wurden auf der Gegenfahrbahn zwei weitere Autos beschädigt. Der Drängler fuhr derweil weiter, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern. Die VW-Fahrerin sowie ihr Beifahrer wurden leicht verletzt, das Auto musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 6600 Euro. Nun sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, welche Angaben zu dem Audi machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Pforzheim unter der Telefonnummer  0 72 31 / 12 85 10 zu melden.

Glück im Unglück hatte bereits früher am Sonntag ein 19-jähriger Autofahrer bei einem Autounfall zwischen Wurmberg und Wimsheim. Gegen 4.20 Uhr befuhr der junge Mann die Landesstraße zwischen den beiden Enzkreisgemeinden. Dem Polizeibericht zufolge hatte er offenbar vor Beginn seiner Fahrt zu tief ins Glas geschaut, weshalb er kurz nach dem Wurmberger Ortsende mit seinem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Auto überschlug sich mehrfach und blieb auf einer Wiese auf dem Dach liegen. Der Unfallfahrer konnte sich jedoch selbst aus seinem völlig zerstörten Gefährt befreien. Er blieb unverletzt. Nach einer Blutentnahme musste er allerdings seinen Führerschein abgeben. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von rund 2000 Euro.

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