Das Heilbronner Amtsgericht verhandelt einen Fall wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material. Foto: dpa

Ein Erzieher aus dem Raum Heilbronn muss sich im März vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten. Er soll zahlreiche Fotos und Videos mit Kinderpornografie besessen haben.

Heilbronn - Weil er 10 000 Bilder und 900 Videos mit kinderpornografischem Inhalt besitzen soll, muss sich ein Erzieher vor Gericht verantworten. Wie das Amtsgericht Heilbronn am Donnerstag mitteilte, wird der Fall am 16. März verhandelt. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft den Angaben zufolge Anklage gegen den Mann aus dem Raum Heilbronn erhoben. Die Polizei kam ihm demnach bei Routineuntersuchungen im Internet auf die Spur. Weitere Details teilte das Gericht zunächst nicht mit. Auch für Rückfragen war am Abend niemand mehr zu erreichen.

Nach Informationen des SWR hatte der Mann für die Evangelische Gesamtkirchengemeinde gearbeitet, die dessen Arbeitsvertrag demnach im Januar gekündigt hat. Ein Sprecher sagte dem SWR, die Geschäftsleitung habe den Mitarbeiter nach Bekanntwerden der Ermittlungen unverzüglich freigestellt.

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