Kapitän Marc-Oliver Kempf gewann mit dem VfB das Hinspiel gegen Hannover. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Der VfB Stuttgart trifft an diesem Samstag um 13 Uhr auswärts auf Mitabsteiger Hannover 96. Wir haben alles Wissenswerte rund um die erste Rückrundenpartie zusammengefasst.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steht vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres und gleichzeitig der ersten Partie der Rückrunde in der zweiten Liga. Die Truppe von Trainer Tim Walter muss auswärts bei Hannover 96 ran. Obwohl beide Mannschaften vor der Saison als Mitfavoriten um den Aufstieg ins Rennen gingen, hängen die Hannoveraner in der Tabelle bereits weit hinterher. Zehn Punkte trennen den Tabellenvierzehnten vom VfB, der derzeit den Relegationsplatz zur Bundesliga inne hat. Während sich die Stuttgarter in dieser Saison mit nur neun Punkten aus acht Spielen auswärts extrem schwer tun, sind die 96er mit nur einem Heimsieg aus acht Duellen das zweitschlechteste Heim-Team.

Anpfiff: Samstag, 21. Dezember, 13 Uhr. Hier gibt es den VfB-Liveticker.

Schiedsrichter: Thorben Siewer. Mitja Stegemann und Fabian Maibaum heißen die Assistenten. Vierter offizieller ist Fynn Kohn. Sören Storks und Oliver Lossius unterstützen aus dem VAR-Keller in Köln.

Lesen Sie hier: Tim Walter macht sich keine Gedanken über Job-Diskussionen

Wetter: Laut Wettervorhersage ist am Samstagmittag in Hannover mit sonnigem oder leicht bewölktem Wetter bei Temperaturen um neun Grad Celsius zu rechnen.

Unterstützung: Das Team von Trainer Tim Walter wird beim Auswärtsspiel am Samstag von knapp 3000 Fans begleitet. Von Stuttgart nach Hannover sind es mit dem Auto 515 Kilometer.

Pressekonferenz des VfB im Video:

Zitat zum Spiel: „Die Jungs spielen das, was ich will, uns fehlt einfach die Effizienz. Nun geht es darum, dass wir uns für unseren Aufwand belohnen.“ (VfB-Trainer Tim Walter)

Offizieller Hashtag: #H96VfB

Statistik: Insgesamt trafen der VfB und Hannover bereits 67 Mal aufeinander. Mit 30 Siegen bei 13 Unentschieden und 24 Niederlagen und einem positiven Torverhältnis von 113:97 Toren führen die Stuttgarter im direkten Vergleich. Das bisher letzte Duell gab es am ersten Spieltag dieser Saison. Der VfB gewann nach Toren von Mario Gomez und Daniel Didavi und einem Eigentor durch Maxime Awoudja mit 2:1.

Übrigens: In unserem Datencenter finden Sie Echtzeit-Statistiken rund um die VfB-Spiele.

Übertragung: Live ist die Partie bei Sky zu sehen. Lesen Sie hier, welche Kneipen und Bars in Stuttgart und Region die Partie übertragen.

Alte Bekannte: Mit den beiden ehemaligen Nationalspielern Ron-Robert Zieler und Dennis Aogo wechselten vor der Saison gleich zwei Akteure vom Neckar an die Leine. Rechtsaußen Marco Stefandl lief von 2016 bis 2018 für die U19 und U21 der Cannstätter auf, kommt in Hannover bisher aber nur für die zweite Mannschaft in der Regionalliga zum Einsatz. Stuttgarts Torwarttrainer Uwe Gospodarek stand von Ende 2009 bis Sommer 2010 bei Hannover 96 unter Vertrag, absolvierte aber kein einziges Spiel.

Treffsicherer Gomez: Für VfB-Stürmer Mario Gomez könnte das Spiel gegen Hannover gerade zum richtigen Zeitpunkt kommen, denn die 96er sind so etwas wie sein Lieblingsgegner. In 20 Pflichtspielen gegen 96 traf Gomez 13 Mal – so oft wie gegen kein anderes Team.

Regeln: Seit dem 1. Juni gelten weltweit modifizierte Fußballregeln. Das International Football Association Board (IFAB), will mit den diesjährigen Neuerungen das Spiel „noch attraktiver und fairer“ machen, heißt es in einer Mitteilung. Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass die Seitenwahl vor dem Spielbeginn eigentlich keine mehr ist. Der Kapitän der Mannschaft, die den Münzwurf gewinnt, kann zwischen Ballbesitz und Spielfeldseite wählen.

Neu ist zudem, dass auch Trainer und Teamoffizielle auf der Bank Gelb oder Rot sehen können. Zudem muss ein Spieler, der ausgewechselt wird, das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie verlassen, nicht mehr über die Seitenlinie zwischen den Trainerbänken. So soll das „Zeit schinden“ unterbunden werden. Außerdem: Bei Abstößen und Freistößen im eigenen Strafraum muss der Ball den Strafraum nicht verlassen. Auch so will man das Spiel „schneller und flüssiger“ gestalten.

Die umfassendste Regeländerung betrifft dieses Jahr das Handspiel. Neu ist zunächst: Wird ein Treffer mit Hand oder Arm erzielt, ist dieser prinzipiell irregulär. Es reicht sogar schon, wenn der Spieler mit Hand oder Arm in Ballbesitz kommt und sich so „einen klaren Vorteil verschafft“, etwa zu einer Torchance kommt - ganz egal, ob das Handspiel absichtlich erfolgte oder nicht. Eine vollständige Übersicht der Regeländerungen findet sich hier auf der offiziellen DFB-Seite.

Podcast zum Spiel:

Lesen Sie hier: Der Spieltagsblog unserer Redaktion – vom Tag der Pressekonferenz bis zum Tag nach dem Spiel halten wir Sie hier auf dem Laufenden rund um die Partie des VfB Stuttgart.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: