Rückenwind durch den Bundestrainer: TVB-Linksaußen Patrick Zieker. Foto: Baumann

Das Minimalziel für die Hinrunde ist erreicht. Kann der TVB Stuttgart nach dem 28:27 in Wetzlar nun auch im Heimspiel-Doppelpack gegen die MT Melsungen und den THW Kiel Pluspunkte sammeln?

Wetzlar - Unter der Woche hat der TVB Stuttgart das Aus im DHB-Pokal hinnehmen müssen – aus der Bahn geworfen hat ihn das aber nicht. Während die Mannschaft am Dienstag mit 34:35 im Viertefinale gegen den THW Kiel verloren hatte, gewann sie ein am Samstagabend in der Handball-Bundesliga ein ähnlich umkämpftes Spiel bei der HSG Wetzlar 28:27 (15:15), und Trainer Jürgen Schweikardt sagte: „Am Ende war der Sieg verdient.“

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Schließlich führte sein Team nach 20 Minuten bereits mit 13:8 – lag in der 37. Minute allerdings 16:19 hinten. „Stuttgart hat vor allem in der zweiten Hälfte sehr gut gedeckt. Als wir mit drei Toren führten, haben wir keine Lösung gefunden“, sagte HSG-Trainer Kai Wandschneider. Und im Angriff überzeugten neben Patrick Zieker (9/7) ohne Fehlwurf vor allem Manuel Späth (4) und Zarko Peshevski (3) am Kreis. Dabei musste Schweikardt zugeben: „Wir haben sicher nicht unsere beste Leitung abgerufen. Dass wir trotzdem gewonnen haben, zeigt dass wir auf einem guten Weg sind.“

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Der auch von Bundestrainer Christian Prokop beeinflusst worden ist. Die Nominierung des Trios Johannes Bitter, David Schmidt und Zieker in den erweiterten EM-Kader „ist für einen Verein wie den TVB auch ein Erfolgserlebnis“, betont Schweikardt. Dessen Minimalziel für die Hinrunde ist mit zehn Punkten nun bereits erreicht, „aber da wollen wir nicht stehen bleiben. Wir haben gezeigt, dass wir vor niemand Angst haben müssen“. Auch wenn es die kommenden Aufgaben in sich haben: Am 15. Dezember (13.30 Uhr) kommt der THW Kiel in die Porsche-Arena und zuvor am Donnerstag (19 Uhr) die MT Melsungen in die Scharrena.

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