Johanna Klum, Nikeata Thompson, Marina Hoermanseder, Cathy Hummels, Lea-Sophie Cramer und Sarah Harrison (v.l.n.r.) haben viel Spaß auf der Wiesn Foto: imago images / Future Image

Oans, zwoa, g'suffa! Das feuchtfröhliche Schunkeln auf der Wiesn lässt einen vieles vergessen - oft auch das böse Erwachen am nächsten Tag! So kann man den Oktoberfest-Kater allerdings überlisten...

"Rätätä, rätatä, morgen hamma Schädelweh!" ... spätestens wenn die Kapelle im Festzelt diesen Klassiker anstimmt, schwant dem Wiesn-Besucher Übles. Doch nichts trinken scheint auf dem Oktoberfest auch keine Lösung, das richtige Maß sollte man dennoch halten. Für all jene, denen das bislang nicht so ganz gelungen ist, haben wir hier die besten Anti-Kater-Tipps.

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Die Grundlage

Regel Nummer eins: Bevor feuchtfröhlich geschunkelt wird, wird gegessen! Am besten Öliges wie Steckerlfisch oder Gebratenes mit viel Fett, wie etwa Hendl. Der Grund: Öl kleidet den Darm aus und sorgt so dafür, dass der Alkohol in geringeren Mengen und gleichmäßiger aufgenommen wird. Klingt vernünftig - und deftiges Essen findet man auf der Wiesn nun wirklich an jeder Ecke.

Trinkregeln während des Wiesn-Abends

Man vergisst es während des Feierns zwar schnell, aber diese Regel zahlt sich spätestens am nächsten Morgen aus: Mineralwasser zwischen den Bierrunden! Dem Körper wird durch den Alkoholkonsum nämlich jede Menge Flüssigkeit entzogen - und damit auch wichtige Mineralstoffe und Salz. Die Folge sind Kopfschmerzen am nächsten Morgen.

Darüber hinaus sollte man bei einem Getränk bleiben, also Finger weg vom Schnaps! Vor dem Schlafengehen sollte man unbedingt noch daran denken, ein großes Glas Wasser zu trinken. Am besten mit einer Magnesium-Tablette aus der Apotheke, so dass der Speicher direkt wieder aufgefüllt wird.

Am nächsten Tag

Ist der Katzenjammer groß, sollte man natürlich vor allem ausreichend trinken - alles außer Alkohol, versteht sich! Leitungswasser, Mineralwasser, Tee und Saftschorlen löschen den Brand und verschaffen erste Abhilfe. Ebenfalls empfehlenswert sind Basenpulver und Heilerde, beides gleicht eine Übersäuerung durch Alkohol aus. Um zusätzlich die Leber zu entgiften, empfehlen wir Artischocken-Saft oder -Tee.

Wer mit Kater aufwacht, sollte natürlich auch reichhaltig frühstücken. Besonders beliebt bei Kater sind Salziges und Saures -weswegen sich Rollmöpse, saure Gurken oder Heringssalat als Klassiker für den Morgen danach durchgesetzt haben. Auch Kaffee - am besten schwarz als Espresso - gilt als wirksamer Helfer, da das Koffein den Kreislauf in Schwung bringt. Wen der Heißhunger auf Würziges und Deftiges packt, der sollte diesem mit belegten Broten und selbstgemachten Eintöpfen nachkommen!

Frische Luft

Raus an die frische Luft! Nach einem Abend wie diesem ist es besonders wichtig, frischen Sauerstoff zu tanken. So bekommt man wieder einen klaren Kopf, außerdem kommen Kreislauf und Stoffwechsel wieder in Gang, und die Regeneration des Körpers beschleunigt sich. Zurück zu Hause kann man den Kater dann getrost mit einer weiteren Runde Schlaf den Garaus machen.

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