Bei der Razzia wurden 26 Häuser und Wohnungen in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchsucht. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ist als mutmaßlicher Betreiber einer Kinderporno-Plattform überführt worden. Die Beschuldigten sollen sich auch zum sexuellen Missbrauch von Kindern verabredet haben.

Frankfurt/Main - Ein 43 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ist von der Polizei als mutmaßlicher Betreiber einer Kinderporno-Plattform überführt worden. In sieben Bundesländern wurden neun Verdächtige im Alter von 35 bis 61 Jahren ausfindig gemacht, die über die Darknetplattform „Tor Chat Directory“ kinder- und jugendpornografische Schriften ausgetauscht haben sollen. Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Montag mit.

Zweiter Verdächtiger aus Konstanz

Bei der Razzia am Mittwoch vergangener Woche wurden 26 Häuser und Wohnungen in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchsucht. Festnahmen gab es keine. Den Ermittlungen zufolge tauschten die Beschuldigten nicht nur pornografische Schriften aus, sondern verabredeten sich möglicherweise auch zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Die beiden Verdächtigen aus Baden-Württemberg kommen aus dem Landkreisen Schwäbisch Hall und Konstanz.

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