Vor dem fast vollen Mond sitzt eine Krähe auf dem goldenen Hirsch des Kunstgebäudes am Stuttgarter Schlossplatz. Foto: dpa

Am Dienstagabend kann man den größten Mond des Jahres bestaunen – so fern man freie Sicht auf den Himmel hat. Stuttgarter sollten das Spektakel nicht zu lange hinauszögern.

Stuttgart - Der Größenunterschied zu einem gewöhnlichen Mond entspricht etwa dem zwischen einer 2-Euro-Münze und einer 1-Euro-Münze – und doch fasziniert der größte Vollmond des Jahres nicht nur Hobbyastronomen. Die Distanz zur Erde beträgt am Dienstag nur 356.000 Kilometer – so nah kommt uns der Mond erst wieder im Jahr 2026.

In seiner Vollmondphase kann man den Erdentrabanten bereits um 16.53 Uhr erspähen, die geringste Entfernung zur Erde hat er allerdings bereits um 10.02 Uhr erreicht. Der errechnete Mondaufgang für Stuttgart ist laut timeanddate.de um 17.39 Uhr.

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Doch wird man in Stuttgart überhaupt wolkenlose Sicht auf den Supermond haben? Laut der Prognose des Deutschen Wetterdienstes soll es am frühen Abend in Stuttgart überwiegend blauen Himmel geben. Nachts ist ein Blick auf den Supermond nur vereinzelt möglich, da voraussichtlich Wolken aufziehen werden.

Sehen Sie im Video, warum der Vollmond größer als sonst erscheint:

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