Mit einer Grippe ist nicht zu spaßen – vor allem bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Schwangeren kann es zu Komplikationen kommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Wegen des besonders frühen Beginns der Grippewelle im Südwesten, rät das Gesundheitsamt noch zu einer Impfung vor Weihnachten. Denn nach dem Jahreswechsel wird mit einem sprunghaften Anstieg der Erkrankungen gerechnet.

Stuttgart - Wegen der steigenden Zahl der Grippe-Geplagten in Baden-Württemberg rät das Landesgesundheitsamt zur Impfung noch vor Weihnachten. In diesem Jahr hatte die Grippewelle schon Ende November und damit außergewöhnlich früh begonnen, wie der Epidemiologe des Landesgesundheitsamtes, Günter Pfaff, am Dienstag sagte.

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In der vergangenen Woche wurden 33 Influenzafälle im Labor bestätigt. In der Woche davor waren es noch 15 Fälle. „Das ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagte Pfaff. Er rechne nach dem Jahreswechsel mit einer dreistelligen Zahl an Grippefällen pro Woche.

Die Impfung reduziere das Risiko, krank zu werden, deutlich, teilte die Behörde mit. „Die momentan zirkulierenden Influenza-Erreger werden sehr gut vom aktuellen Influenza-Impfstoff erfasst.“ Die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung für ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere.

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