Zwei Geschosse sind in einer Moschee im Zentrum der Stadt Kilis eingeschlagen. Foto: AP

In der türkisch-syrischen Grenzprovinz haben Raketen mehrere Menschen verletzt und einen getötet. Die Geschosse trafen eine Moschee in der Stadt Kilis.

Istanbul - In der türkisch-syrischen Grenzprovinz Kilis ist erneut ein Mensch durch Raketenbeschuss ums Leben gekommen. Eines der insgesamt zwei Geschosse sei in einer Moschee im Zentrum von Kilis eingeschlagen und habe viele Gläubige verletzt, die sich gerade zum Gebet versammelt hätten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Provinzgouverneur. Insgesamt seien 15 Menschen verletzt worden.

Anadolu meldete weiter, die kurdischen Volksschutzeinheiten YPG in Syrien seien für den Beschuss verantwortlich. Die YPG bestätigten dies zunächst nicht.

Seit Beginn der türkischen „Operation Olivenzweig“ am Samstag gegen die YPG in Nordwestsyrien schlagen immer wieder Raketen im türkischen Grenzgebiet ein. Mindestens zwei Zivilisten sind bislang durch den Beschuss getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: