Der Sturm in Nepal hat große Schäden in den Dörfern angerichtet. Foto: AFP

Ein Sturm hat am späten Sonntagabend in den südlichen Ebenen des Himalaya-Staates Nepal gewütet. Mindestens 27 Menschen sind dabei gestorben, mehr als 600 Verletzte mussten behandelt werden.

Birgunj/Kathmandu - Bei einem schweren Gewitter sind in Nepal mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 600 Verletzte mussten behandelt werden, wie Nepals Premierminister Khadga Prasad Sharma Oli am Montag auf Twitter mitteilte. Der Sturm war am späten Sonntagabend (Ortszeit) über Dörfer in den südlichen Ebenen des Himalaya-Staates hinweg gefegt und hatte Hunderte Strohdächer mit sich gerissen. Menschen wurden von umstürzenden Mauern, Bäumen und Strommasten getroffen, wie ein Arzt in einem Krankenhaus im Bezirk Parsa erklärte.

Die Regierung habe die Armee und die Polizei mobilisiert, sagte ein Sprecher des nepalesischen Innenministeriums. Mediziner und Nothelfer sowie Zelte und andere Hilfsgüter seien in das vom Sturm betroffene Gebiet an der indischen Grenze geschickt worden. Sieben lebensgefährlich Verletzte wurden den Angaben zufolge in die rund 100 Kilometer entfernte Hauptstadt Kathmandu geflogen.

Regengüsse kommen in Nepal im Frühling häufig vor, sie sind jedoch selten so stark. In der Monsunzeit von Juni bis September hingegen kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, bei denen jedes Jahr Hunderte Menschen sterben.

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