1983 gründete er in Leipzig die erste Privatgalerie der DDR: Gerd Harry Lybke Foto: Eigen+Art

Näher dran an herausragenden Persönlichkeiten der Kunstszene: Die StN-Gesprächsreihe „Über Kunst“ macht es möglich. Nächster Gast am 17. September: Stargalerist Gerd Harry Lybke. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Stuttgart - Am kommenden Samstag, 21. September, und Sonntag, 22. September, wird in Stuttgart das „Art Alarm“-Jubiläum gefeiert. Seit 20 Jahren nun laden Privatgalerien zum großen Gegenwartskunst-Panorama ein. Welche Rolle aber spielen Galerien heute überhaupt für die Vermittlung von Kunst? Wie behaupten sie sich in einem globalen Markt?

Gerd Harry Lybke am 17. September bei „Über Kunst“

Gerd Harry „Judy“ Lybke gibt Antworten. An diesem Dienstag, 17. September, ist der seit mehr als drei Jahrzehnten international agierende Galerist Gast der Gesprächsreihe „Über Kunst“ unserer Zeitung. Ein besonderer Auftakt für das „Art Alarm“-Jubiläum. Der „Über Kunst“-Abend findet in der Staatsgalerie Stuttgart statt, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Jüngste Kunstgeschichte mitgeschrieben

Mit seiner 1983 in Leipzig begründeten Galerie Eigen+Art und Künstlern wie Carsten Nicolai, Olaf Nicolai und Neo Rauch konnte Lybke wesentliche Kapitel deutsch-deutscher Kunst und der internationalen Positionierung deutscher Gegenwartskunst entscheidend mitschreiben.

Viele Spuren führen nach Stuttgart

Bezüge zu Stuttgart finden sich unter anderem in seinem Engagement für den in Leonberg geborenen Maler Tim Eitel und die an der Stuttgarter Akademie lehrende Konzeptkünstlerin Birgit Brenner. Seit 2012 forciert Lybke die Arbeit mit jungen, der Galerie (noch) nicht verbundenen Künstlerinnen und Künstlern – mit dem Eigen+Art Lab in Berlin. Was ist sein Antrieb? „Was Kunst kann, ist einzigartig“, sagt Lybke.

So können Sie dabei sein

Gerd Harry Lybke am Dienstag, 17. September, in unserer Gesprächsreihe „Über Kunst“ in der Staatsgalerie Stuttgart. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldungen ­nehmen wir gerne entgegen – unter www.stn.de/ueberkunst . (StN)

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