Amal Clooney gibt ihren Posten als Sonderbeauftragte der britischen Regierung auf. Foto: lev radin/Shutterstock.com

In den Augen Amal Clooneys verletzt Großbritannien die "Kultur des Fairplay". Die Frau von Hollywood-Größe George Clooney sieht sich gezwungen, ihre Dienste für die britische Regierung einzustellen.

Amal Clooney (42) steht zu ihren Prinzipien - auch wenn sie das den Job kostet. Wie am Freitag bekannt wurde, tritt die britisch-libanesische Menschenrechtsanwältin und Ehefrau von Hollywood-Star George Clooney (59, "Up in the Air") von ihrem Amt als Sonderbeauftragte der britischen Regierung für Pressefreiheit zurück. Dies geht aus einem Brief an Außenminister Dominic Raab (46) hervor, der von Clooney verfasst und der britischen "Daily Mail" veröffentlicht wurde.

"A World Beyond" mit George Clooney sehen Sie hier.

Sie will geplantes Gesetz nicht unterstützen

In dem Schreiben heißt es, dass Amal Clooney stets stolz "auf den Ruf Großbritanniens als Verfechter der internationalen Rechtsordnung" gewesen sei sowie "auf die Kultur des Fairplay, für die es bekannt ist". Das Binnenmarktgesetz, an dem die britische Regierung derzeit arbeite, könne die Staranwältin allerdings nicht gutheißen. Sie nennt die Pläne "bedauerlich", nicht zuletzt, da das Gesetz "nach eigenem Eingeständnis der Regierung im Falle seiner Verabschiedung 'internationales Recht verletzen würde'".

Für sie als Sonderbeauftragte sei es "unhaltbar, [...] andere Staaten dazu zu drängen, internationale Verpflichtungen zu respektieren und durchzusetzen, während das Vereinigte Königreich erklärt, dass es selbst nicht die Absicht hat, dies zu tun", schreibt Clooney in ihrem Brief. Der Anwältin, Ehefrau und Mutter zweier Kinder bleibe daher nichts anderes übrig, als von meinem Amt zurückzutreten".

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