Der Tagebau im Norden des rheinischen Braunkohlereviers ist seit Jahren heftig umstritten. Nun haben Greenpeace-Aktivisten dagegen demonstriert. Foto: dpa/David Young

20 Aktivisten befestigten an der Fassade der Staatskanzlei in Düsseldorf ein Banner mit der Aufschrift „Staatskanzlei NRWE: Klima verheizt, Heimat zerstört“. Damit demonstrieren sie gegen den Braunkohletagebau Garzweiler II.

Düsseldorf - Mit einer Kletteraktion an der Düsseldorfer Staatskanzlei haben Greenpeace-Aktivisten am Donnerstag gegen den Braunkohletagebau Garzweiler II demonstriert und der Landesregierung „Klientelpolitik“ zugunsten des Tagebaubetreibers RWE vorgeworfen. Die 20 Aktivisten befestigten an der Fassade des Gebäudes am Düsseldorfer Rheinufer ein Banner mit der Aufschrift „Staatskanzlei NRWE: Klima verheizt, Heimat zerstört“, wie Greenpeace mitteilte.

Die Kohlegegner werfen dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) vor, trotz Klimakrise und drohender Zerstörung weiterer Tagebaudörfer nichts gegen die Ausweitung des Tagebaus Garzweiler II zu unternehmen. Der Tagebau im Norden des rheinischen Braunkohlereviers ist seit Jahren heftig umstritten. Neben Garzweiler II wird in dem Gebiet zwischen Aachen, Mönchengladbach und Köln auch noch in den Tagebauen Hambach und Inden Braunkohle zur Verstromung gefördert.

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