Pi-Gedächtnissportlerin Susanne Hippauf hat mit einer Zahlenfolge von 9833 Stellen den Pi-Wettbewerb in Emden gewonnen. (Archivbild) Foto: dpa

Mit einer auswendig gelernten Zahlenfolge hat eine Polizistin gewonnen: Beim Pi-Wettbewerb in Emden merkte sie sich mehr Nachkommastellen als die Konkurrenz.

Emden - Eine auswendig gelernte Zahlenfolge mit 9833 Stellen hat die Polizistin Susanne Hippauf bei einem Pi-Wettbewerb gewinnen lassen. „Danach hat sie eine falsche Zahl eingegeben“, sagte Organisator Jan van Koningsveld nach der Siegerehrung am Samstag. Bei dem zweitägigen Wettbewerb in Emden (Niedersachsen) ging es darum, möglichst viele Nachkommastellen der Kreiszahl Pi aufzuzählen.

Die 37 Jahre alte Oberkommissarin am Polizeipräsidium Frankfurt am Main hatte im vergangenen Jahr sogar den deutschen Rekord errungen. Dafür hatte sie fünfeinhalb Stunden lang genau 11 104 Nachkommastellen der mit 3,14 beginnenden Zahl aufgeschrieben. Nur wenige Monate später übertraf sie jedoch ein Konkurrent mit mehr als 15.000 Stellen.

„Ich bin sehr zufrieden mit fast 10.000 Stellen“, sagte die Gewinnerin der dpa. Jetzt wolle sie an den Deutschen Gedächtnismeisterschaften im Juli in Tuttlingen (Baden-Württemberg) teilnehmen.

Seit Januar hatte sich Hippauf vorbereitet und versucht, sogar 16.000 Stellen auswendig zu lernen. Sie verknüpft dabei die Ziffern mit Orten und Personen, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump sowie prominente Fußballspieler und ihre Großmutter. „Einige Stellen spiegeln eine Reise nach Wien wieder, die ich mit meinem Freund gemacht habe“, verriet sie.

Nach wie vor sei Hippauf weltweit die beste Frau im Pi-Memorieren, bestätigte van Koningsveld. Ein Mann aus Indien halte den offiziellen Weltrekord mit mehr als 70.000 Nachkommastellen.

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