Bundesaußenminister Heiko Maas Ende März bei seinem Treffen mit Angelina Jolie Foto: imago images / photothek

Angelina Jolie und Heiko Maas kämpfen gemeinsam gegen sexuelle Gewalt in Krisengebieten. Das haben sie durch einen Gastbeitrag in der "Washington Post" bekräftigt.

Deutschland hat aktuell den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat und das soll genutzt werden, um eine Resolution gegen sexuelle Gewalt in Konfliktregionen zu verabschieden. Bundesaußenminister Heiko Maas (52) erhält dafür prominente Unterstützung aus den USA: Mit Hollywood-Star Angelina Jolie (43, "Maleficent") hat er einen Gastbeitrag für die "Washington Post" geschrieben. Darin plädieren die Schauspielerin und der Politiker für eine verstärkte Verfolgung von Sexualdelikten sowie für mehr und bessere Unterstützung von Opfern.

Angelina Jolie in ihrer Rolle als Schauspielerin sehen Sie hier

In dem Beitrag für die Zeitung heißt es unter anderem: "Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt werden als Kriegs- und Terrortaktik weltweit genutzt." Zudem erklären Angelina Jolie und Heiko Maas: "Wir haben beide Überlebende in Ländern wie Irak, Bosnien und Sierra Leone getroffen, die uns eindringlich gebeten haben, den Mangel an strafrechtlicher Verfolgung zu beseitigen, der dazu führt, dass sexuelle Gewalt weiter bestehen kann."

Maas und Jolie hatten sich Ende März in New York getroffen, als Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernahm. Angelina Jolie widmet sich schon lange dem Kampf gegen sexuelle Gewalt in Krisengebieten. Seit 2012 ist sie Sonderbotschafterin der Flüchtlingsorganisation UNHCR.

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