Der saudische König Salman wird nicht wie geplant am G20-Gipfel in Hamburg teilnehmen. Foto: dpa

Sowohl der saudische König Salman als auch sein Sohn werden nicht wie geplant beim G20-Gipfel in Hamburg dabei sein. Bereits in den vergangenen Tagen wurde über den gesundheitlichen Zustand des 81-Jährigen spekuliert worden.

Berlin - Der saudische König Salman und sein Sohn, Kronprinz Mohammed bin Salman, kommen beide nicht zum G20-Gipfel nach Hamburg. Wie die saudische Botschaft in Berlin am Montag bestätigte, wird Staatsminister Ibrahim al-Assaf die Delegation des Königreiches beim Treffen der wichtigsten Wirtschaftsmächte leiten. Al-Assaf war bis Oktober 2016 Finanzminister gewesen.

Zunächst hatte es aus diplomatischen Kreisen in Riad geheißen, der 81 Jahre alte König werde wegen der aktuellen Krise am Golf um Katar nicht an dem Gipfeltreffen teilnehmen, das an diesem Freitag beginnt. Er habe aus dem gleichen Grund auch Termine in Saudi-Arabien verschoben. Wegen des schlechten Gesundheitszustands von König Salman war schon zuvor darüber spekuliert worden, ob er die Reise antreten würde.

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten Katar ein Ultimatum gestellt. Sie fordern von dem Golfemirat unter anderen die Schließung seines Nachrichtensenders Al-Dschasira und die Schließung eines türkischen Militärstützpunktes.

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