Das von Giuseppe Greco beaufsichtigte Team versäumte es, die Annäherung des Gegners hinreichend zu sabotieren Foto: Patricia Sigerist

0:3 – Aufsteiger SV Fellbach unterliegt in der Verbandsliga auch dem VfL Sindelfingen.

Sindelfingen - Seine Kumpels aus Gechingen hätten Oliver Glotzmann in der laufenden Runde gern in der Bezirksliga an ihrer Seite gehabt. Doch der Angreifer entschied sich für eine weitere Saison in der Verbandsliga. Sehr zur Freude der Verantwortlichen beim VfL Sindelfingen. Denn der 27-Jährige war in der vergangenen Runde – mit 26 Treffern – Torschützenkönig der Liga. Seit August hat er nun auch schon wieder achtmal getroffen. Am Sonntag allerdings ist Oliver Glotzmann ohne persönliches Erfolgserlebnis geblieben. Sein Team hat die Kugel dennoch dreimal ins Netz der Fußballer des SV Fellbach verfrachtet und so gegen den Tabellenletzten einen 3:0-Sieg erzielt.

Oliver Glotzmann hatte auch am Sonntag die eine oder andere Torgelegenheit. Einmal schoss er den Ball in der ersten Hälfte drüber, einmal rutschte er in aussichtsreicher Position aus. Nicht nur deshalb blieb es bis zur Pause beim 0:0. Auch weil Oliver Glotzmanns Teamgefährte Lars Jäger nur die Latte traf (5.) und Veljko Milojkovic vom SV Fellbach bei seiner Großchance am Schlussmann David Kocyba scheiterte (14.). Diese Szene war nüchtern betrachtet so ziemlich die einzige, in der die Gäste am Sonntag den VfL Sindelfingen in Bedrängnis bringen konnten.

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Fellbacher aufgrund ihrer Unachtsamkeiten in Bedrängnis, in Rückstand. Das von Giuseppe Greco beaufsichtigte Team versäumte es, die Annäherung des Gegners hinreichend zu sabotieren. Samuel Mayer traf folgerichtig zum 1:0 für den VfL Sindelfingen (58.). Florian Feigl (71./Strafstoß) und Lars Jäger (79.) legten nach.

„Die erste Hälfte war noch ordentlich, was die Defensive anbelangt, aber es gibt so gut wie keine Entlastung, da passiert viel zu wenig“, sagt der Abteilungsleiter Mathias Fischer. Irgendwann unterlaufen dem Verbund dann Fehler und Gegentore: „Im Moment reicht es nicht für die Verbandsliga. Und das spiegelt sich in den Ergebnissen und im Tabellenstand wider.“

Der Aufsteiger ist bis dahin offenbar nicht stark genug für die Konkurrenz auf nächsthöherem Niveau. Am Sonntag war er nicht stark genug für den VfL Sindelfingen. Und sehr wahrscheinlich wäre das auch nicht anders gewesen, hätte sich Oliver Glotzmann im Sommer zu den Sportfreunden Gechingen verabschiedet. SV Fellbach: Gutsche – Njie (81. Vulcano), Plaste, Weiß (86. Mamaladze), Hörterich, Paterno (64. Jaric), Yildiz, Jelic, Strohm (73. Wehaus), Sönmez, Milojkovic.

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