Die Mannschaft des SV Fellbach spielt gegen den Calcio Leinfelden-Echterdingen. Foto: Patricia Sigerist

De r SV Fellbach spielt an diesen Freitag, 19.30 Uhr, zuhause gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Fellbach - Es wird gewisser Weise ein Duell der gegensätzlichen Philosophien sein, wenn an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) der Aufsteiger SV Fellbach im heimischen Max-Graser-Stadion gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen in der Verbandsliga antritt. Denn das junge Fellbacher Fußball-Ensemble, das sich zuvorderst durch mannschaftliche Geschlossenheit auszeichnet, wird dabei auf einen Kontrahenten treffen, dem SVF-Übungsleiter Giuseppe Greco insbesondere eine hohe individuelle Qualität bescheinigt. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die abendlichen Gäste bereits in ihre vierte Verbandsliga-Saison in Folge gehen.

Zwar gelang der Ligastart für Calcio Leinfelden-Echterdingen mit sieben Zählern aus bereits sechs Partien nur eingeschränkt. Im Pokal des Württembergischen Fußball-Verbandes steht die Mannschaft um Cheftrainer Francesco Guerra jedoch im Achtelfinale und trifft dort - wie am Mittwoch ausgelost wurde - voraussichtlich am 3. Oktober auf die Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Sich für ebenjene Runde zu qualifizieren, haben die Fellbacher wiederum beim 0:3 gegen den 1. Göppinger SV hingegen recht deutlich verpasst. Für das Aufeinandertreffen am Freitag sieht Giuseppe Greco seine Mannen trotzdem gleichwohl gut aufgestellt. Zwar hatte der SVF einen holprigen Ligastart mit nur einem Zähler aus vier Spielen – er verlor bisher drei Mal, einmal spielte er unentschieden –, allerdings konnte er zuletzt beim 4:0-Erfolg gegen den TSV Heimerdingen glänzen. „Das war ein erster Schritt, um tatsächlich in dieser Liga anzukommen. Aber das sind wir im Endeffekt erst, wenn wir da eine Beständigkeit hineinbekommen“, bewertet Giuseppe Greco die aktuelle Lage.

Dennoch sei bereits eine Entwicklung bei den Spielern sichtbar. „Wir haben lernen müssen, nicht alles immer nur spielerisch zu lösen, sondern auch eine gewisse Disziplin mitzubringen“, sagt Giuseppe Greco, der seinem Team den „Champagnerfußball“ austreiben möchte. Dazu wird der SVF-Trainer getreu dem Motto “never change a winning team“, „ändere niemals ein Gewinnerteam“, wohl dieselbe Startformation wie beim Heimerdingen-Spiel aufbieten. Das bedeutet auch, dass sich unter anderen Zugang Veljko Milojkovic, der vom Verein Sportfreunde Dorfmerkingen zum SV Fellbach wechselte, zunächst hinten anstellen muss. „Er bringt viel mit, ist ballsicher, zweikampfstark und definitiv eine Verstärkung für uns“, sagt Giuseppe Greco den Stürmer jedoch zugleich, der beim gegensätzlichen Aufeinandertreffen auf alle Fälle im Kader stehen soll. SV Fellbach: Gutsche – Paterno, Plaste, Hörterich, Marx, Weiß, Jelic, Miller, Jaric, Wehaus, Sönmez.

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