Die Fellbacher vor dem Heimspiel: Es darf auch ein dreckiger Sieg sein. Foto: /Patricia Sigerist

Das Verbandsliga-Team des SV Fellbach ist in gewissen Schwierigkeiten, antreten müssen die verbliebenen Fußballer um den Cheftrainer Fatih Ada aber dennoch an diesem Samstag gegen die Gäste aus Tübingen.

Fellbach - Die Verantwortlichen lassen sich allerlei einfallen. So nutzen mittlerweile die Geimpften vor und nach dem Training eine Kabine – die Ungeimpften eine andere. Sie benötigen negative Coronatests für die Präsenz an den Übungsabenden und Spieltagen. Neue Fälle allerdings vermögen in diesen Wochen oft auch achtsame Abwehrbemühungen nicht zu verhindern. Die Pandemie grassiert weiter, und die aufdringlichen Viren finden einen Weg hinein in die Verbandsliga-Mannschaft des SV Fellbach. Sechs Coronabefunde sind in den vergangenen Tagen zusammengekommen, sechs Spieler deshalb in Quarantäne. Antreten müssen die verbliebenen Akteure um den Cheftrainer Fatih Ada dennoch. Infolge der verschärften Richtlinien des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) reichen die sechs Coronafälle nicht für eine Absage der Begegnung an diesem Samstag (15.30 Uhr, Max-Graser-Stadion) mit der TSG Tübingen.

Die aufdringlichen Viren finden einen Weg hinein in das Verbandsliga-Team

Ioannis Tsapakidis hat derzeit noch mehr Arbeit rund um das Verbandsliga-Team als eh schon in seiner Funktion als Sportlicher Leiter beim SV Fellbach. Leon Braun, Timo Marx, Koray Yildiz – alle drei Kapitäne – und Charalambos Parharidis haben ihm Coronaverdacht wie -infektion mitgeteilt; die beiden ersteren in der vergangenen, die beiden letzteren in dieser Woche. Den Teamgefährten sind sie so früh wie möglich ferngeblieben. Samuel Wehaus und Laurent Hashani haben aufgrund von Verletzungen offenbar eh schon länger nicht mehr am Training an der Esslinger Straße teilgenommen. Die anderen sind, Stand Freitag, ohne Befund. Sie können dementsprechend mit sportlichem Auftrag der vielleicht wegweisenden Aufgabe gegen die TSG Tübingen entgegensehen. Der SV Fellbach gehört wie der Gegner zu den 14 Abstiegskandidaten unter den 20 Teams in der Verbandsliga. Die Gäste finden sich allerdings noch ein gutes Stück hinter dem Verbund des SVF – auf dem viertletzten Tabellenplatz. Daran soll sich nichts ändern, wenn es nach Ioannis Tsapakidis geht: „Die Jungs haben großartig trainiert. Wir haben trotz allem eine schlagkräftige Mannschaft.“

Dominic Sessa will diesen Samstag ins Fellbacher Aufgebot zurückkehren

Zumal Spieler, die im ersten Saisonteil Verletzungen zurückwarfen, nach und nach wieder im Verbandsliga-Aufgebot auftauchen. Dominic Sessa will zum Auftritt gegen die TSG Tübingen zurückkehren. Auch Ilias Michaltsis. Koray Yüksek hat bereits vor sieben Tagen beim SSV Ehingen-Süd (0:3) wieder ein paar Minuten auf dem Grün verbracht, Matteo Binner auch davor schon zweimal. Und Benito Baez Ayala möchte nach seiner berufsbedingten Auslandsreise an diesem Samstag direkt vom Flughafen in Echterdingen ins Max-Graser-Stadion eilen. SV Fellbach: Haug – Gashi, Müller, Weiß, Jelic, Jäkel, Binner, Zimmermann, Miller, Yüksek, Ferati.

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