Mit der Nummer fünf von Hummels darf nun ein anderer Spieler auflaufen. Foto: dpa

Nach dem Rauswurf des Weltmeister-Trios Boateng, Hummels und Müller aus der Fußball-Nationalmannschaft wurden nun deren Rückennummern an andere Spieler übergeben.

Wolfsburg - Nach der Ausmusterung des Bayern-Trios Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller sind deren Trikotnummern in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sofort neu vergeben worden. Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen. Die 13 von Angreifer Müller, der 100 Mal im Nationaltrikot für Deutschland spielte, übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Leipziger Außenverteidiger Lukas Klostermann.

Abwehrspieler Jonathan Tah dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg (20.45 Uhr) gegen Serbien sowie am Sonntag zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam gegen die Niederlande mit der 5 von Hummels auflaufen.

Löw setzt beim Neubeginn Richtung Europameisterschaft 2020 nicht mehr auf Boateng (30), Hummels (30) und Müller (29). Er unterrichtete die drei Weltmeister von 2014 vor dem Start ins Länderspieljahr 2019 von dem künftigen Verzicht auf sie. „Wir haben uns entschieden, mit Spielern in die EM-Qualifikation zu gehen, die Perspektive haben“, begründete der Bundestrainer. Das machen die Neulinge Stark (23) und Klostermann (22) sowie der bisher in vier Länderspielen eingesetzte Abwehrkollege Tah (23) nun mit den Nummern des großen Bayern-Trios.

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