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Die Europäische Union bekennt sich als Signal für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen zu Soforthilfen für ärmere Länder im Kampf gegen den Klimawandel.

Brüssel - Die Europäische Union bekennt sich als Signal für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen zu Soforthilfen für ärmere Länder im Kampf gegen den Klimawandel. "Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind bereit, sich mit einer "Schnellstart-Finanzierung" (...) für die Jahre 2010 bis 2012 daran zu beteiligen", heißt es im Entwurf der Schlusserklärung des EU-Gipfels. "Die EU ist sicher, dass ein weltweiter Betrag von 7 Milliarden Euro erreicht werden wird." Das Ziel der EU-Staats- und Regierungschefs war, sich auf eine Höhe von 30 Prozent - also 2,1 Milliarden Euro - zu verständigen.

Die EU bekräftigte ihre Absicht, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken - vorausgesetzt, dass andere Industrieländer sich zu vergleichbaren Anstrengungen bekennen.

Bis zum Donnerstag waren EU-Soforthilfen für Entwicklungsländer von mindestens 1,8 Milliarden Euro sicher. Für die Zeit von 2010 bis 2012 kamen demnach 5,4 von 6,3 Milliarden Euro zusammen. Deutschland dürfte sich mit einem Milliardenbetrag beteiligen. Die EU rief die übrigen Industrieländer auf, ebenfalls einen Beitrag zu leisten. Die Mittel sind eine Art Anschubfinanzierung, bis 2013 ein neues Weltklimaabkommen in Kraft treten kann. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte auch langfristige Hilfen Deutschlands zugesichert.

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