Mit "Pokémon Go" machen Spielerinnen und Spieler sich auf die Jagd nach kleinen Monstern Foto: Maridav/Shutterstock.com

Mittlerweile ist es fünf Jahre her, dass "Pokémon Go" in Deutschland veröffentlicht wurde. Auch heute ist der Erfolg der App ungebrochen.

Ein bisschen verrückt ist es schon irgendwie, was Schiggy, Bisasam, Glumanda, Pikachu und ihre Pokémon-Kollegen in den vergangenen Jahren so geleistet haben. Aus den erstmals 1996 veröffentlichten Spielen ist in einem Vierteljahrhundert ein äußerst erfolgreiches Franchise geworden, das Milliarden in die Geldbeutel von Nintendo gespült hat. Auch wenn die Welt der Taschenmonster schon früh sehr beliebt wurde, erlebte sie mit dem Augmented-Reality-Spiel "Pokémon Go" für Smartphones 2016 einen unerwarteten Hype. Vor fünf Jahren wurde das Game im Juli in Deutschland veröffentlicht.

Damals gab es im Sommerloch für viele Menschen gefühlt kein anderes Thema. Zu Tausenden tummelten Spieler sich weltweit gemeinsam auf den Straßen, um Pokémon zu jagen und auch Weltstars wie Demi Lovato (28) und Justin Bieber (27) waren dem Hype verfallen. In den breiten Medien hört, liest und sieht man nicht mehr viel von "Pokémon Go", das ändert allerdings nichts daran, dass die App offenbar auch nach fünf Jahren immer noch eine große Fanbasis besitzt.

Besonders beliebt in Deutschland

Laut einer Erhebung der App-Analysefirma Sensor Tower hat das Spiel kürzlich die Marke von Einnahmen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar erreicht - und das nur mit In-App-Käufen, da die App grundsätzlich kostenlos ist. Umgerechnet entspricht dies mehr als 4,2 Milliarden Euro. Und ein Großteil dieser Einnahmen stammt etwa nicht nur aus der Anfangszeit. Alleine in der ersten Jahreshälfte 2021 sollen Nutzerinnen und Nutzer demnach etwas mehr als 641 Millionen US-Dollar, rund 541 Millionen Euro, ausgegeben haben.

Geschätzt 632 Millionen Mal soll das Spiel seit 2016 heruntergeladen worden sein, davon alleine rund 115,5 Millionen Mal in den USA. Deutschland gehört unterdessen zu den Märkten, in denen Nutzer seither am meisten Geld für "Pokémon Go" ausgegeben haben - auch wenn das hier deutlich weniger war, als in den führenden Ländern. Von den etwa fünf Milliarden investierten US-Dollar stammen demnach 36,6 Prozent aus den Vereinigten Staaten und 32 Prozent aus Japan. Deutschland rangiert mit 5,4 Prozent auf dem dritten Platz.

Ein Fest am 17. und 18. Juli

Zur Feier des Jubiläums wird - wie in den vergangenen Jahren - auch 2021 ein "Pokémon Go Fest" veranstaltet. Am 17. und 18. Juli bekommen Spieler zahlreiche Boni geboten, darunter etwa die Chance auf das Fangen spezieller schillernder Monsterchen. Wer sich ein Ticket für rund fünf Dollar besorgt, erhält außerdem zusätzliche Boni. Eine Übersicht gibt es auf der " Pokémon Go"-Website.

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