Friedemann Weise Foto: Philipp Böll

Damit sich Friedemann Weise den Namen seines neuen Programms auch merken kann, heißt es einfach nur „Bingo“.

Stuttgart - Der Komiker, Musiker und selbsternannte King of Understatement Friedemann Weise ist bekannt aus der Heute-Show im ZDF. Die Premiere seines neuen Programms feiert er an diesem Freitag in der Stuttgarter Rosenau, weil er schwäbischen Perfektionismus schätzt.

Herr Weise, wie kam es zum Programmtitel „Bingo“?

Nachdem meine ersten beide Programme viel zu lange und komplizierte Namen hatten, wollte ich endlich mal einen Titel haben, der so simpel ist, dass sogar ich ihn mir merken kann. (Weises vorherige Programme hießen „Der große Kleinkunstschwindel“ und „Die Welt aus der Sicht von schräg hinten“, Anm. d. Redaktion)

Warum feiern Sie die Premiere in Stuttgart beziehungsweise in der Rosenau?

Ich arbeite in meinem neuen Programm mit Audio- und Videoeinspielern, weshalb die Technik – gerade bei der Premiere – perfekt funktionieren muss. Und das traue ich schwäbischem Personal am ehesten zu. Außerdem kann ich hier testen, ob mein Programm auch trotz Sprachbarrieren funktioniert.

„Bingo“ ist Ihr drittes Soloprogramm – worin unterscheidet es sich von den Vorgängern? Und worum geht‘s?

Es geht diesmal um alles. Außer um die Wurst. Im Unterschied zu den Vorgängern gibt es mehr Musik, weil wir zurzeit alle tröstende Melodien brauchen. Außerdem lüfte ich in einer aufwendigen Live-Schalte ein großes Geheimnis.

Man sieht Sie regelmäßig in den Öffentlich-Rechtlichen, unter anderem in der „Heute-Show“ im ZDF. Wie gehen Sie als King of Understatement mit Ihrer wachsenden Popularität um?

Solange es bei Redaktionsschluss immer noch Restkarten für meine Premiere in der Rosenau gibt, bitte jetzt kaufen, mache ich mir keine Sorgen um zu viel Ruhm.

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