Der Supermarkt musste in der vergangenen Woche geräumt werden, nun hat die Polizei Ermittlungserfolge vermeldet. Foto: David Inderlied/dpa/David Inderlied

Gut eine Woche nachdem ein Supermarkt in Nürtingen wegen versprühtem Reizgas geräumt werden musste, hat die Polizei offenbar mehrere tatverdächtige Kinder ermittelt. Eine Frau musste nach dem Vorfall in einer Klinik behandelt werden.

Nachdem am Mittwoch vor einer Wochen, dem 5. Juni, in Nürtingen (Kreis Esslingen) ein Supermarkt wegen Reizgases geräumt werden musste, hat die Polizei die Verursacher ermittelt. Wie ein Sprecher berichtet, sollen zwei Kinder für den Vorfall verantwortlich sein, die das Pfefferspray offenbar zuvor in einem Baumarkt gestohlen haben sollen.

Dann sollen die beiden das Reizgas in dem Supermarkt versprüht haben. Später haben sie das Pfefferspray offenbar an einen weiteren Minderjährigen weitergegeben, der damit in einer Unterführung am Bahnhof gesprüht haben soll. Auch dort wurden durch das Gas mehrere Personen geschädigt.

Eine Person durch Gas schwer verletzt

Außerdem stellte sich durch die Ermittlungen heraus, dass eine Frau, die in dem Supermarkt mit dem Gas in Kontakt gekommen war, dadurch schwer verletzt wurde. Weil sie durch eine Erkrankung vorgeschädigt war, musste sie stationär in eine Klinik aufgenommen und für eine Nacht behandelt werden.