Ein Regionalexpress war am Montag am Frankfurter Hauptbahnhof gegen einen Prellbock gestoßen. Foto: dpa/Andreas Arnold

Nach dem Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem fünf Menschen verletzt wurden, ermittelt die Bundespolizei gegen den Lokführer. Es wird ein Fahrfehler als Unfallursache vermutet.

Frankfurt/Main - Nach einem Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof mit fünf Verletzten hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen den Lokführer aufgenommen. Die Beamten vermuten einen Fahrfehler als Unfallursache und werfen dem Fahrer des Regionalexpresses eine Gefährdung des Bahnverkehrs vor. Einen technischen Defekt schloss die Bundespolizei am Dienstag nach Angaben eines Sprechers zunächst aus.

Der aus Kassel kommende Regionalexpress war am Montag am Ende des Gleises gegen den Prellbock gestoßen. Durch den Aufprall stürzten mehrere Menschen an Bord des Zuges. Eine 60 Jahre alte Reisende verletzte sich schwer an Kopf und Rücken. Drei weitere Reisende und eine Zugbegleiterin verletzten sich leicht. Nach Bahn-Angaben entstanden keine großen Schäden am Gleis.

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