Der Nordostring bleibt umstritten. Foto: Gottfried Stoppel

Das Straßenprojekt, das im Norden der Landeshauptstadt von Waiblingen über Remseck bis nach Kornwestheim führen soll, galt lange Zeit als beerdigt. Jetzt erlebt es in der Theorie eine Renaissance. Eine Podiumsdiskussion in Waiblingen soll am Montag den Fokus auf ein bislang eher ausgeblendetes Teilstück richten.

Waiblingen - Jahrelang schienen die Pläne beerdigt, spätestens seit in Remseck der Bau einer zweiten Neckarbrücke konkreter geworden ist, wird wieder über den Nordostring gestritten. Wie ist der Stand der Dinge und wie sind die Haltungen gegenüber dem Straßenprojekt, das im Norden der Landeshauptstadt von Waiblingen über Remseck bis nach Kornwestheim führen soll? Was spricht dafür, was dagegen? Und insbesondere: welche Auswirkungen könnte der Ringschluss auf ein in der Diskussion bisher kaum involviertes Teilstück auf Waiblinger Gemarkung haben?

Erst Expertenrunde, dann Fragen aus dem Publikum

Diesen Aspekten will die Bürgerinteressen-Gemeinschaft (BIG) Waiblingen-Süd, am kommenden Montag, 2. Dezember, in einer Veranstaltung im Forum-Süd am Danziger Platz 36 nachspüren. Als Diskutanten, die von 19.30 Uhr an das Für und Wider abwägen sollen, sind geladen: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer, der Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky, der Arge-Nord-Ost-Sprecher Joseph Michl und der SPD-Fraktionssprecher im Rems-Murr-Kreistag Klaus Riedel. Fragen des Publikums schließen sich an die moderierte Expertenrunde an. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

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