Die Rückführung abgelehnter und insbesondere krimineller Asylbewerber wird Sachsens Innenminister Markus Ulbig zufolge auch in den kommenden Jahren eine hohe Priorität haben (Symbolbild). Foto: dpa

In einem Sammelcharter wurden 20 ausreisepflichtige und straffällige Asylbewerber nach Tunesien gebracht – drei von ihnen kamen aus Baden-Württemberg.

Leipzig/Stuttgart - Vom Flughafen Leipzig-Halle aus sind am Mittwoch erneut abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien ausgeflogen worden. In dem Sammelcharter saßen 20 ausreisepflichtige und straffällige Tunesier, wie das sächsische Innenministerium in Dresden mitteilte.

15 kamen aus Sachsen, zwölf von ihnen direkt aus der Haft, drei aus Baden-Württemberg und jeweils einer aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen.

Die Rückführung abgelehnter und insbesondere krimineller Asylbewerber werde auch in den kommenden Jahren eine hohe Priorität haben, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) laut Mitteilung. Sachsen werde weiterhin Sammelcharter mit Rückführungen organisieren.

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