Beim Bad im Meer ist ein 66-Jähriger mit fleischfressenden Bakterien infiziert worden. Foto: Cristian Palmer

Es sollte ein schöner Badeurlaub mit seiner Familie werden. Doch William Bennett starb, nachdem er sich im Meer mit fleischfressenden Bakterien infiziert hat.

Florida - Diese Urlaubsreise endete für William Bennett tödlich: In Florida infizierte er sich bei einem Bad im Meer mit fleischfressenden Bakterien. Innerhalb von 48 Stunden verstarb der 66-Jährige.

Seine Tochter schildert das Drama auf Facebook, um andere vor den Killerbakterien zu warnen. Was genau passiert ist, sehen Sie im Video:

Gerade einmal eine Woche zuvor soll sich ein 12-Jähriger ebenfalls mit den Bakterien infiziert haben. Die Tochter des verstorbenen Mannes fordert nun, dass Warnschilder vor dem Badebereich aufgestellt werden, damit solch ein Drama nicht erneut passieren muss.

In deutschen Gewässern sind fleischfressenden Bakterien kein Thema. Sogenannte Blaualgen jedoch schon, wenn sie sich zu stark vermehren. Dahinter verbergen sich winzige Bakterien, sogenannte Cyano-Bakterien, die Cyanos Sauerstoff produzieren. Diese befinden sich immer im See.

Badeverbot im Max-Eyth-See

Wenn es heiß ist und sich das Wasser erwärmt, können sie sich aber prima vermehren. Die Bakterien können dann einen giftigen Stoff produzieren, welcher für manche Menschen schädlich sein kann. Nach dem Baden sollte man sich deshalb gut abduschen. So werden die Blaualgen von der Haut gewaschen.

Experten raten jedoch: Auf das Baden sollte man verzichten, wenn man im knietiefem Wasser seine Füße nicht mehr sehen kann. Oder wenn blaugrüne Schlieren auf dem Wasser treiben. Im Max-Eyth-See zum Beispiel herrschte im September 2018 Badeverbot wegen der giftigen Bakterien.

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