Man merkt dem Kinoprogramm die Halloween-Stimmung an – aber immerhin sind auch Kirchenmänner Teil des Angebots. Foto: Verleiher

Das „Fack ju Göhte“-Team hat einen neuen Film gemacht – und zu gruseln gibt es auch einiges. Wir stellen die Kinostarts der Woche kurz vor.

Stuttgart - Welche Filme laufen diese Woche an, welche Stars sind von Donnerstag an auf der Leinwand zu sehen? Wir bieten eine Übersicht über die Neustarts.

Das perfekte Geheimnis

Deutschlands derzeit erfolgreichster Komödienregisseur meldet sich zurück: Bora Dagtekin hat seine seine „Fack ju Göhte“-Stars Elyas M’Barek, Karoline Herfurth und Jella Haase sowie weitere Publikumslieblinge zusammengetrommelt und wagt beinahe eine Art Kammerspiel. Drei Frauen und vier Männertreffen sich zum Dinner bei einem von ihnen zu Hause und spielen ein kitzliges Spiel. Alle Smartphones kommen auf den Tisch, alle Nachrichten und Anrufe werden geteilt. Ab 12 (Atelier am Bollwerk, Cinemaxx City und SI, Gloria, Metropol, Ufa)

Invisible Sue

Superhelden müssen nicht immer aus dem Marvel- oder dem DC-Universum kommen. In diesem deutschen Kinderfilm von Markus Dietrich („Sputnik“) verunglückt eine begeisterte Comicleserin in einem Labor. Von nun an kann sie sich unsichtbar machen. Ziemlich brauchbarer Skill, nicht nur in der Schule. Ab 6 (EM, Metropol)

Porträt einer jungen Frau in Flammen

Bislang hat sich die Regisseurin Céline Sciamma um die Gegenwart gekümmert, in so tollen Filmen wie „Tomboy“ und „Mädchenbande“. Das Etikett Queer Cinema war da viel zu beschränkend. Nun führt uns Sciamma ins Jahr 1770: Eine Malerin soll eine junge Frau porträtieren, die das ganz und gar nicht möchte. Ab 12 (Atelier am Bollwerk)

Halloween Haunt

Einer von zwei Horrorhaus-Filmen in der Halloween-Woche: Eine Gruppe Teenager sucht zu Halloween Schauderspaß in einem angeblichen Spukhaus. Erst scheint hier gar nichts los zu sein, dann aber der Teufel -beziehungsweise, ein fieser Fallenbastler. Genrekoryphäe Eli Roth hat produziert, Scott Beck und Bryan Woods („A Quiet Place“) führten Regie. Ab 18 (Cinemaxx SI, EM, Ufa)

Scary Stories to tell in the Dark

Eine Rahmenhandlung mit ein paar Kids in einem düsteren Haus, dazu einen Folge Horror-Episoden: klingt wie ein vertrautes Gruselrezept. Aber der Regisseur André Øvredal und der Produzent Guillermo del Toro gehen über Routine weit hinaus. Die Kritik zum Film finden Sie hier. Ab 16 (EM, Ufa)

Verteidiger des Glaubens

Christoph Röhls Dokumentarfilm versucht Joseph Ratzinger zu porträtieren, der als erster Papst zurücktrat. Nur ist Ratzinger nicht willens, offenherzig mitzumachen. Und das Ganze muss ja auch notwendig ein Film über die Krisen der Kirche und die Machtverschlingungen im Vatikan werden. Heraus kommt also mehr als frommer Singsang. Ohne Altersbeschränkung (Atelier am Bollwerk)

Zwingli

Der Zürcher Filmemacher Stefan Haupt (“Der Kreis“) nimmt sich in seinem neuen Spielfilm eines legendären Schweizer Kirchenmannes an: Ulrich Zwingli (1484-1531), ein Bauernsohn, brachte es zum Priester und wurde dann ein Reformator. Oder, wie seine Feinde und Mörder sagten, ein Ketzer. Ab 12 (Cinema, EM)

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