Werder Bremen ist VBL-Champion. Um diese Schale streiten sich nun noch die Anwärter um den deutschen Einzel-Meistertitel. Foto: imago images / Eibner/Daniel Lakomski

Erhan „Dr. Erhano“ Kayman wechselte vor der Saison vom eSports-Team des VfB Stuttgart zum SV Werder Bremen. Mit seinem neuen Club konnte er den Meistertitel in der VBL Club Championship verteidigen.

Bremen - Titelverteidiger Werder Bremen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich dank eines starken Saisonendspurts erneut zum Meister der VBL Club Championship gekrönt. Nach 21 Spieltagen in der populären Fußball-Simulation FIFA 20 setzte sich der Bundesligist um den deutschen Meister Michael „MegaBit“ Bittner und Erhan „DrErhano“ Kayman mit 121 Punkten hauchdünn vor der SpVgg Greuther Fürth (118 Punkte) durch. 

Dritter wurde Bayer Leverkusen (110), Borussia Mönchengladbach (108) musste sich nach einer Schwächephase zum Abschluss mit Platz vier begnügen. Ebenfalls mit zwei Spielern direkt für das VBL Grand Final qualifiziert sind der VfL Wolfsburg (104) und der VfL Bochum (102). Am 28. und 29. März geht es in Köln um die deutsche Meisterschaft unter den Einzelspielern und insgesamt 45.000 Euro Preisgeld. 

„Dr. Erhano“ vom Vize-Meister zum Meister

„Ich bin zu Bremen gekommen, wollte unbedingt den Titel holen“, sagte Kayman, der im Vorjahr mit dem VfB Stuttgart noch Vizemeister geworden war: „Ich bin schlecht in die Saison gestartet, aber habe mich nach meinem Trainingslager im Winter ordentlich gesteigert.“ Für seinen Ex-Klub lief die Saison weniger zufriedenstellend. Das VfB-eSports-Team schloss die Spielzeit ohne ihren ehemaligen Kapitän auf dem elften Platz ab und verfehlte damit das Saisonziel Top-6 deutlich.

Am Donnerstagabend fiel die Entscheidung um den Meistertitel erst im letzten Saisonspiel. Während Fürth gegen Holstein Kiel deutlich mit 9:0 (2:1, 1:0, 1:0) gewann und die Bremer damit unter Druck setzte, machten Bittner und Kayman erst mit einem deutlichen Sieg im abschließenden Doppel beim 7:1 (3:1, 2:2, 5:0) gegen Hertha BSC alles klar.

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