Präzisison und ungewöhnliche Effekte haben für den Höhepunkt am Sonntag gesorgt. Foto: SDMG

Welch ein Spektakel! Zum Abschluss der Flammenden Sterne gab es einen absoluten Höhepunkt in der Geschichte des Feuerwerkfestivals.

Ostfildern - Dieses Feuerwerk hat Maßstäbe gesetzt. Mit seinem Beitrag hat der Südkoreaner Lee Yonghae am Sonntag für den absoluten Höhepunkt des diesjährigen Feuerwerkfestivals Flammende Sterne auf dem ehemaligen Gartenschaugelände im Ostfilderner Scharnhauser Park gesorgt. Vollkommen zu Recht setzte sich das Team aus Südostasien deshalb gegen die Konkurrenten aus Hawaii (Platz zwei) und aus der Ukraine durch.

Die Erwartungen an Lee Yonghae und sein Pyrotechnikunternehmen waren schon im Vorfeld hoch. Schließlich hatte Yonghae in diesem Jahr die Feuerwerke bei der Eröffnung und zum Abschluss der Olympischen Winterspiele gestaltet. Der Südkoreaner hat die Jury nicht nur mit seiner unglaublichen Präzision – die Bilder passten perfekt zur Musik, einer Mischung aus internationalen und koreanischen Popsongs – überzeugt. Vor allem waren es aber einige neue Effekte und vor allem die Zusammenstellung bekannter Lichteffekte, die in Yonghaes Regie vollkommen neue Bilder in den Nachthimmel zeichneten, die dieses Feuerwerk zu einem der eindruckvollsten der gesamten Flammenden-Sterne-Geschichte gemacht hat.

Bei vor allem am Samstag kühler Atmosphäre haben in diesem Jahr rund 40 000 Zuschauer die Flammenden Sterne besucht. Der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest. Dann werden drei Nationen vom 16. bis 18. August um die Gunst des Publikums und der Jury kämpfen.

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