Foto: SDMG

Zahlreiche Martinshörner tuteten am Montagabend auf dem Hohenasperg, doch was nach einem Riesenbrand aussah, entpuppte sich am Ende als Feuerwehr-Übung.

Asperg - Schwarze Rauchwolken zogen am Montagabend über den Hohenasperg, zahlreiche Anwohner alarmierten besorgt die Feuerwehr, knapp 20 Einsatzfahrzeuge rasten den Berg hinauf. Doch glücklicherweise handelte es sich bei dem Einsatz im Justizvollzugskrankenhaus nur um eine Feuerwehr-Übung. „Eine solche Übung muss nach der Vorgabe des Justizministeriums einmal jährlich durchgeführt werden, um die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Justiz zu erproben“, erklärt der stellvertretende Kommandant der Asperger Feuerwehr, Michael Dahm. Insgesamt waren 94 Feuerwehrleute aus Asperg, Tamm, Möglingen, Markgröningen und Ludwigsburg im Einsatz, um den vermeintlichen Auslöser des schwarzen Rauchs zu löschen. Niemand habe von der Übung gewusst außer den beiden Kommandanten, der Justizvollzugsanstalt und dem Rettungsdienst. „Es ist sehr wichtig, diese Übung dort regelmäßig durchzuführen, weil die Gegebenheiten auf dem Hohenasperg mit den engen Einfahrten und den niedrigen Torbögen sehr speziell sind“, erklärt Dahm. Die Einsatzleitung ziehe ein positives Fazit der etwa zwei Stunden dauernden Übung. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf.“

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