Ein Bild mit Symbolwert: Die Ferry-Porsche-Stiftung rückt gemeinnütziges Engagement in den Blickpunkt. Foto: Ferry-Porsche-Stiftung

Gute Nachrichten für alle, die sich in gemeinnützigen Projekten engagieren: Die Ferry-Porsche-Stiftung zeichnet besondere Projekte aus der Region Stuttgart und Leipzig in einem neuen Wettbewerb für mehr Engagement aus. Dafür stehen eine Million Euro bereit.

Stuttgart - Gemeinnützige Organisationen und Vereine dürften aufhorchen. Die Ferry-Porsche-Stiftung will deren Arbeit in den Blickpunkt rücken und reichlich belohnen. Dafür hat die in Stuttgart ansässige Stiftung eine sogenannte Challenge entwickelt. Im Rahmen dieses Wettbewerbs soll insgesamt eine Million Euro für wegweisende Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung und Wissenschaft sowie Kultur und Sport ausgeschüttet werden.

Der erste Preis, der dreimal vergeben wird, ist mit je 100 000 Euro dotiert, der zweite Preis – er wird sechsmal verliehen – mit je 50 000 Euro. Gleich zehnmal wird der dritte Preis vergeben; den Preisträgern winken dort jeweils 25 000 Euro. Dazu kommt ein Sonderpreis in Höhe von 75 000 Euro „für ein Projekt, das in besonderer Weise ehrenamtliches Engagement ermöglicht“, wie es in der Ausschreibung heißt. Weitere 15 Nominierte bekommen jeweils 5000 Euro. „Mit der Ferry-Porsche-Challenge wollen wir das gesellschaftliche Engagement an unseren Standorten stärken und Menschen würdigen, die ehrenamtlich tätig sind“, erklärte Porsche-Vorstandschef Oliver-Blume, der auch Vorsitzender des Kuratoriums der Ferry-Porsche-Stiftung ist. Blume stellte auch die Kriterien für die Preise vergabe heraus: „Besonders wichtig ist uns, dass die Konzepte nachhaltig, innovativ und kreativ sind.“

Bewerbungsstart ist am 1. Oktober

Mitmachen können gemeinnützige Organisationen und Vereine aus dem Raum Stuttgart und Leipzig – den beiden Porsche-Standorten. Mit eingeschlossen sind die Landkreise Ludwigsburg, und Böblingen sowie die Gemeinde Mönsheim, der Nachbargemeinde von Weissach, wo sich das Porsche-Entwicklungszentrum befindet. Ausgenommen sind Einzelpersonen, Amtsträger und Gebietskörperschaften. Die Stiftung legt den Angaben zufolge auch Wert auf die Reputation und eine angemessene Professionalität der Teilnehmenden.

Das Auswahlverfahren verläuft in mehreren Stufen. Start ist am Dienstag, 1. Oktober. Online-Bewerbungen für maximal drei Projekte je Bewerber nimmt die Stiftung unter www.ferry-porsche-challenge.de bis 6. Dezember entgegen. Daran schließt sich eine öffentliche Online-Abstimmung über diejenigen Projekte an, die die Kriterien erfüllen. Die 35 Projekte mit den meisten Stimmen kommen ins Finale, wo die Finalisten ihre Projekte persönlich dem Stiftungsvorstand und einem Expertenkreis aus den genannten Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur präsentieren.

Der Jury, die anschließend über die ersten Preise und den Sonderpreis entscheidet, gehören unter anderem der Ehrenvorsitzende der Stiftung, Wolfgang Porsche, Vorstandschef Oliver Blume, die Oberbürgermeister von Stuttgart und Leipzig, Fritz Kuhn und Burkhard Jung, und die Chefredakteure von Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung und Leipziger Volkszeitung, Christoph Reisinger, Joachim Dorfs und Jan Emdendörfer, an. Die Preisverleihung wird Mitte nächsten Jahres in Stuttgart stattfinden.

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