Kuschelige Wohlfühlatmosphäre zuhause dank Fernwärme. Foto: Shutterstock/NinaMalyna

Der Heizöltank im Keller ist für viele die bekannteste Form, Wärme zu erzeugen. Dies geschieht direkt im Haus. Doch was hat es mit der Energiegewinnung durch Fernwärme auf sich?

Unter Fernwärme wird die Versorgung von privaten oder öffentlichen Gebäuden mit Warmwasser und Heizwärme aus einem dezentralen Heizwerk verstanden. Diese Wärme wird an einem Ort in der nahen Umgebung des versorgten Gebiets erzeugt. Transportiert wird die gewonnene Wärme meist über isolierte Rohrleitungen, die in der Erde verlegt sind. Als Transportmittel dient Wasser oder auch Wasserdampf. In den Häusern wird die Wärme über eine Übergabestation in den Wärmekreislauf des Gebäudes abgegeben. Benötigt ein Verbraucher viel Wärme, kann der Verbraucher auch direkt an den Fernwärmekreislauf angeschlossen und ebenfalls Teil des Versorgungsnetzes sein.

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Ein weiterer Vorteil von Fernwärme ist, dass Kunden sich nicht um Energiebeschaffung, sprich Vorratshaltung kümmern müssen. Außerdem wird kein Heizungs- und Tankraum benötigt. Somit bleibt mehr Platz für Hobbys und Familie. Auch Wartungsverträge und Schornsteinfegerrechnungen fallen nicht an. Zudem kümmert sich der Versorger um die gesetzlichen Vorgaben.

Wohlfühlwärme, umweltschonend und sparsam

Wird ein bestimmtes Wohngebiet mittels Fernwärme versorgt, wird die Energie meist in sogenannten Blockheizkraftwerken (BHKWs) erzeugt. BHKW können auch als eigenes Kraftwerk oder in Gebäuden mit einem hohen Verbrauch installiert werden. Auch in öffentlichen Einrichtungen mit großem Energieverbrauch wie Bädern, Schulen oder Sporthallen und -Arenen finden diese ihren Einsatz. Werden mehrere Blockheizkraftwerke miteinander verbunden, wird von einem Fernwärmenetz oder Wärmeverbund gesprochen. Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SWBB) betreiben mehrere Anlagen und versorgen mit Ihren Fernwärmenetzen auch die großen kommunalen Anlagen mit umweltfreundlicher, klimaschonender, erneuerbarer Energie.

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