Die Kriminalpolizei ist einer Gruppe mutmaßlicher Brandstifter auf die Spur gekommen. Foto: Phillip Weingand / STZN

Weil sie Feuer in einer Lagerhalle mit Oldtimern gelegt haben sollen, hat die Polizei drei Männer festgenommen und fünf Wohnungen durchsucht. Eine Sprecherin verrät etwas über das mögliche Motiv für die Brandstiftung.

Fellbach - Weil sie in Verdacht stehen, hinter einer Brandstiftung in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) zu stecken, hat die Polizei in den vergangenen Wochen Haftbefehle gegen drei Männer erwirkt und fünf Wohnungen durchsucht.

Im Oktober hatte es in einer Lagerhalle an der Friedrichstraße gebrannt. In der Halle waren mehrere Oldtimer abgestellt, der Schaden hielt sich mit rund 4000 Euro jedoch in Grenzen. Nur eines der Autos wurde in Mitleidenschaft gezogen. Damals hatten Ermittler am Tatort eine DNA-Spur sichern können. Durch diese geriet ein 20 Jahre alter Mann in Verdacht. Bereits im April – so teilten Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt mit – sei seine Wohnung durchsucht worden. Der Haftbefehl gegen ihn ist mittlerweile außer Vollzug.

Mit dem Hallenbesitzer soll es Streit gegeben haben

Der 20-Jährige soll die Tat bereits gestanden haben. Die Kripo hat den Verdacht, dass er von zwei Männern im Alter von 47 und 51 Jahren zur Tat angestiftet wurde. Diese befinden sich seit Anfang Mai in Untersuchungshaft.

Die Wohnungen von zwei 19- und 20-Jährigen, die in Verbindung zur Tat stehen sollen, wurden ebenfalls durchsucht. Dabei wurden Handys sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Laut einer Sprecherin vermuten die Ermittler „zivilrechtliche Streitigkeiten“ zwischen dem Besitzer der Lagerhalle und einem der Verdächtigen als Motiv für die Brandstiftung.

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